WM-Super-G ohne Beat Feuz

Der Emmentaler scheiterte in der internen Qualifikation an Mauro Caviezel.

Verpatzter WM-Start für Beat Feuz: Er wird beim Super-G nur Zuschauer sein. Foto: Reuters

Verpatzter WM-Start für Beat Feuz: Er wird beim Super-G nur Zuschauer sein. Foto: Reuters

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Die alpine WM in Beaver Creek beginnt für Beat Feuz mit einer bitteren Erfahrung. Der Emmentaler verpasst den Auftakt am Mittwoch im Super-G. In der teaminternen Ausscheidung in Vail scheiterte Feuz an Mauro Caviezel. «Für Beat ist das sicherlich ein schwieriger Moment», sagt Speedchef Sepp Brunner. «Er lag im ersten Ausscheidungslauf bis zur Zwischenzeit vorne, dann unterlief ihm am Sprung ein Fehler und er lag im Ziel eine halbe Sekunde zurück.» Dies konnte er in den beiden folgenden Fahrten nicht mehr wettmachen, da im Prinzip die erste Fahrt zählte und im Fall von Zeitgleichheit die bessere der beiden anderen Fahrten den Ausschlag gegeben hätte. Die Trainer wollten damit die Wettkampfsituation im Super-G simulieren, wo es kein Training gibt, sondern nur diese eine Fahrt.

Neben den gesetzten Carlo Janka, Patrick Küng und Didier Défago ist Mauro Caviezel der lachende Vierte. In einer «Entscheidung um Hundertstel Sekunden», wie Brunner sagte, setzte er sich gegen Sandro Viletta durch. Diese drei mussten die Ausscheidung fahren, weil sie – im Gegensatz zu den drei Gesetzten – noch keinen Top-10-Platz im Super-G in diesem Winter erreicht haben. Feuz hatte den ganzen Winter über Mühe in dieser Disziplin, «es fehlen mir die Trainingsläufe, in denen ich mich an die Strecke herantasten kann», wie er sagte. Eine Frage der Sicherheit und des Rennrhythmus, was wiederum eine Folge seiner langen Verletzungspause ist, «denn technisch hat Beat enorme Fortschritte gemacht», wie Brunner lobt.

Umso energischer wird Feuz seine Chance nun in der Abfahrt am Samstag suchen. Am Dienstag steht das erste Training an, er muss sich dabei nicht unter Druck setzen und kann sich wie gewohnt mit der Strecke anfreunden. Mit zwei zweiten Plätzen – einer in Beaver Creek – im Weltcup ist Feuz in dieser Disziplin gesetzt.

Erstellt: 02.02.2015, 05:18 Uhr

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