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Abschied von einer Hassliebe

Abfahrtsdominator Michael Walchhofer will ein letztes Mal in Wengen siegen.

Walchhofers Tunnelblick: Der Österreicher ist auch in seiner letzten Saison voll auf den Erfolg fokussiert.
Walchhofers Tunnelblick: Der Österreicher ist auch in seiner letzten Saison voll auf den Erfolg fokussiert.
Nicola Pitaro

Am Dienstag, als die Sonne schien und die Berner Oberländer Bergwelt verzauberte, blickte Michael Walchhofer von der kleinen Scheidegg aus erstmals wirklich bewusst in die furchterregende Wand. «Das wäre doch etwas», sagte er sich. Die Eigernordwand als nächste Herausforderung. «Ich bin schon Schwierigeres geklettert», sagt er und verweist auf die 1000-Meter-Wand des Langkofel, der über der Abfahrt von Gröden thront, «aber ich weiss nicht, ob Barbara damit einverstanden wäre.» Barbara ist seine Frau. Mit ihr führt er in Zauchensee ein Viersternehotel, mit ihr hat er drei Kinder. Eine achtjährige Tochter und zwei fünfjährige Zwillingssöhne.

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