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Aggressiv bei Tempo 130

Simon Ammann ist berühmt und bewundert für seinen riskanten Stil. Sein Problem? Die Landung – seit jeher. Die Folgen können verheerend sein.

Der erste Durchgang verlief noch ohne Probleme: Simon Ammann beim Abschluss der Vierschanzentournee im österreichischen Bischofshofen. (6. Januar 2015)
Der erste Durchgang verlief noch ohne Probleme: Simon Ammann beim Abschluss der Vierschanzentournee im österreichischen Bischofshofen. (6. Januar 2015)
Matthias Schrader, Keystone
Doch beim zweiten Sprung passiert es: Simon Ammann kann nicht richtig landen...
Doch beim zweiten Sprung passiert es: Simon Ammann kann nicht richtig landen...
Samuel Kubani, AFP
In Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck reagierte er aber mit den Plätzen 2 und 3 sehr stark: Simon Ammann während der Qualifikation in Bischofshofen. (5. Januar 2015)
In Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck reagierte er aber mit den Plätzen 2 und 3 sehr stark: Simon Ammann während der Qualifikation in Bischofshofen. (5. Januar 2015)
Samuel Kubani, AFP
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Noch ist nicht klar, wie es um Simon Ammann bestellt ist. Neuigkeiten über den gesundheitlichen Zustand des Skispringers nach seinem schlimmen Sturz in Bischofshofen gibt es frühestens am Mittwochnachmittag, dann hat eine weitere Kontrolluntersuchung im Spital in Schwarzach stattgefunden.

Ammann ist gestern Opfer seines Strebens nach Perfektion geworden. Auf der Suche nach Weite und nach guten Haltungsnoten hat er für den Bruchteil einer Sekunde zu viel gewollt, er wollte einen Sprung stehen, der am Ende nicht mehr zu kontrollieren war. Bei einer Geschwindigkeit von etwa 130 km/h und einem Aufsprungbereich mit eisiger und rutschiger Schneeauflage.

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