Alpin-Direktor Cattin tritt überraschend zurück

Nach vier Jahren gibt Stéphane Cattin aus familiären Gründen sein Amt bei Swiss-Ski ab. Unter ihm feierte das Alpin-Team zuletzt die grössten Erfolge seit Ende der 80er-Jahre.

Gibt sein Amt als Alpin-Direktor bei Swiss-Ski ab: Stéphane Cattin tritt aus familiären Gründen kürzer.

Gibt sein Amt als Alpin-Direktor bei Swiss-Ski ab: Stéphane Cattin tritt aus familiären Gründen kürzer. Bild: Gian Ehrenzeller

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Swiss-Ski vermeldet den Rücktritt von Stéphane Cattin als Alpin-Direktor. «Ich möchte mich bei meinen Mitarbeitern für die angenehme und konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen vier Jahren bedanken», wird der 50-Jährige in einer Medienmitteilung zitiert. «Gemeinsam haben wir viele wunderbare Momente erlebt, die mir in bester Erinnerung bleiben werden», so Cattin weiter. «Aus privaten Gründen habe ich mich nun aber dazu entschieden, meine Tätigkeit bei Swiss-Ski aufzugeben. Ich will mich in nächster Zeit intensiv um meine Familie kümmern, die in den vergangenen Jahren aufgrund meiner beruflichen Verpflichtungen viele Entbehrungen hat hinnehmen müssen.»

Markus Wolf, CEO von Swiss-Ski, bedauert den Rücktritt des Bern-Jurassiers sehr. «Wir haben jedoch Verständnis für diesen Entscheid. Seinem Wunsch, nicht mehr als Alpin-Direktor bei uns tätig zu sein, haben wir deshalb entsprochen.» Mit Cattin verliere Swiss-Ski einen anerkannten Fachmann mit einem starken Leistungsausweis.

Cattin hatte Ende 2015 den Posten als Alpin-Direktor bei Swiss-Ski angetreten, nachdem er zuvor in der Wirtschaft und in der Ski-Industrie gearbeitet hatte. Von Mitte der Neunzigerjahre bis 2004 war der Vater zweier Kinder bei Swiss-Ski auf allen Kader-Stufen als Trainer tätig gewesen. Unter ihm fielen die Weltmeisterschaften 2017 und 2019 sowie die Olympischen Winterspiele 2018 in PyeongChang mit insgesamt 18 Medaillen für die Schweizer Alpinen äusserst erfolgreich aus. An den letzten beiden alpinen Junioren-Weltmeisterschaften resultierte für die Schweiz zudem jeweils Rang 1 im Medaillenspiegel. (red)

Erstellt: 25.06.2019, 13:21 Uhr

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