«Innsbruck hat nicht wirklich Spass gemacht»

Die dritte Prüfung der Vierschanzentournee endet für Simon Ammann enttäuschend. Dem Toggenburger reicht es in Innsbruck nur zum 22. Rang.

Rätselhafte Schwankungen: Es ist noch nicht die Saison von Simon Ammann. (3. Januar 2015)

Rätselhafte Schwankungen: Es ist noch nicht die Saison von Simon Ammann. (3. Januar 2015) Bild: Keystone

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Simon Ammann kommt auch in Innsbruck nicht auf Touren. Nach dem ersten Sprung auf 123,5 Meter und Rang 14 hatte der Schweizer trotz einmal mehr fehlender Telemark-Landung noch auf eine Verbesserung in die Top Ten hoffen dürfen. Es ging dann aber nach seinem schwächsten Sprung der bisherigen Tournee – nur 117,5 Meter – in die andere Richtung. Schliesslich klassierte er sich als 22. Im letzten Jahr hatte er im Tirol noch den dritten Platz belegt.

Nach der Prüfung erklärte der vierfache Olympiasieger: «Die Sprünge verliefen entgegen meinem Drehbuch. Sie gingen zwar weit, aber ich komme von zu hoch in die Landung rein.» Der Toggenburger fand sich auf der Anlage gut zurecht und zeigte – abgesehen vom Finaldurchgang – am Tisch stets einen Absprung aus dem Lehrbuch. Aber die Landung klappte nie. «Innsbruck hat nicht wirklich Spass gemacht, obwohl ich mit der Schanze eigentlich gut zurecht kam», zog der Schweizer Teamleader Fazit. Das Resultat liess ihn in der Tourneewertung auf Platz 14 zurückfallen.

Prevc auf Siegeskurs

An der Spitze machte der Slowene Peter Prevc einen weiteren Schritt Richtung Gesamtsieg. Er gewann auf der Bergisel-Schanze mit Sprüngen auf 125 und 132 Meter deutlich vor seinem härtesten Verfolger Severin Freund (122,5 und 128 Meter) und baute damit den Vorsprung in der Tourneewertung auf 19,7 Punkte, über 10 Weitenmeter, aus. Es ist schwer vorzustellen, wie Prevc den Gesamtsieg noch verpassen könnte. Er verpasste in dieser Saison nur einmal das Podest. Bereits über 40 Zähler zurück liegt der Norweger Kenneth Gangnes, der am Sonntag den dritten Rang belegte.

Keine Chance auf die Finalqualifikation hatten Ammanns Teamkollegen Luca Egloff (42., 109,5 Meter) und Killian Peier, der auf 104 Meter sprang und anschliessend disqualifiziert wurde. (si/fal)

Erstellt: 03.01.2016, 16:33 Uhr

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