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Beat Feuz zwischen Wahnsinn und Kristall

Im Vorjahr ist Beat Feuz in Chamonix erstmals in die Weltelite gefahren. Nun kehrt er an seine sportliche Geburtsstätte zurück und lässt das Geschehen Revue passieren.

Am 29.Januar 2011 fährt Beat Feuz in der Abfahrt von Chamonix auf Platz 7 und fliegt damit ins Bewusstsein der sportinteressierten Öffentlichkeit.
Am 29.Januar 2011 fährt Beat Feuz in der Abfahrt von Chamonix auf Platz 7 und fliegt damit ins Bewusstsein der sportinteressierten Öffentlichkeit.
Keystone

Manchmal muss sich Beat Feuz kneifen. Selbst dem bodenständigen Emmentaler fällt es nicht immer leicht, zu verstehen, was in den letzten Wochen und Monaten geschehen ist. «Eigentlich ist es Wahnsinn», entfährt es dem 24-Jährigen. Vor zwölf Monaten hatte er im Weltcup mit Ausnahme des zehnten Rangs in der klassischen Kombination von Kitzbühel nicht einmal eine Top-Ten-Klassierung vorzuweisen, nun liegt er in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz. Zeit, sich diesbezüglich Gedanken zu machen, bleibt ihm vornehmlich dann, wenn er sich wie in den letzten Tagen zu Hause erholt. In Bumbach, einem entlegenen Weiler in der gut 900 Einwohner zählenden Gemeinde Schangnau, ist die Ablenkungsgefahr gering; zumindest aus der Perspektive eines Einheimischen lässt es sich von einer idealen Energietankstelle sprechen. «Es hat auch Vorteile, wenn man ‹ab vom Schuss› wohnt», sagt er schmunzelnd.

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