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Bei Feuz hört ihre Freundschaft auf

Die Servicemänner Sepp Kuppelwieser und Sepp Zanon sind Sandkastenfreunde – als Betreuer der weltbesten Abfahrer Beat Feuz und Dominik Paris aber auch erbitterte Konkurrenten.

Sepp Kuppelwieser (l.) wachst die Ski von Beat Feuz, Sepp Zanon jene von Dominik Paris.
Sepp Kuppelwieser (l.) wachst die Ski von Beat Feuz, Sepp Zanon jene von Dominik Paris.
Jan Hetfleisch

Doch, sie sprechen Deutsch. Man muss nur genau zuhören. Und ab und zu nachfragen. Sepp Kuppelwieser und Sepp Zanon, der eine Servicemann bei Head und verantwortlich für Beat Feuz, der ­andere bei Nordica in gleicher Funktion für Dominik Paris tätig, reden in ihrem kurligen Ultner Dialekt munter drauflos. Es handelt sich um eine der vielen ­Varianten des Südtirolerischen, und nach einer knappen Stunde hat der Zuhörer einiges gelernt: Eine «Gitsch» etwa ist eine unverheiratete Frau, als «Schwigel» wird ein Dummkopf bezeichnet, und «Fettsack» bedeutet in Ulten, einem der urtümlichsten Täler in Norditalien, tatsächlich Kumpel.

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