«Da habe ich den Sieg vergeben»

So sieht der am Freitag noch unzufriedene Weltmeister Beat Feuz seine Leistung in der zweiten Abfahrt von Kvitfjell.

25. Podestplatz im Weltcup: Beat Feuz feierte ein kleines Jubiläum.

25. Podestplatz im Weltcup: Beat Feuz feierte ein kleines Jubiläum. Bild: EPA/VEGARD WIVESTAD GROTT /Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

«Es war eine sehr gut Fahrt von mir, bis auf den letzten Abschnitt. Da habe ich den Sieg vergeben», sagte Beat Feuz, der in der Abfahrt von Kvitfjell mit 14 Hundertstelsekunden Rückstand auf den siegreichen Norweger Kjetil Jansrud Platz 3 belegte. Für den Abfahrtsweltmeister von St. Moritz war es der 25. Podestplatz im Weltcup. Im Vergleich zum Freitag, wo ihm nur der 7. Rang geblieben war, sei er auf jeden Fall zufrieden.

In zwei Wochen steht mit dem Weltcupfinale in Aspen der nächste Höhepunkt an. Feuz hofft, dass er seine Form bis dahin konservieren kann: «Nach dem Super-G morgen bleiben wir noch zwei Tage in Kvitfjell und trainieren hier. Danach folgt eine Woche Vorbereitung in der Schweiz, ehe wir nach Amerika fliegen.»

Jansrud, der zum sechsten Mal in Kvitfjell triumphierte, freute sich, dass er den norwegischen Kindern an der Piste ein Geschenk machen konnte. Mit seiner Fahrt im unteren Teil war er aber wie Feuz nicht ganz zufrieden. Dafür konnte er in Sachen Gesundheit positive Nachrichten überbringen: Die Viruserkrankung, die ihn zuletzt beeinträchtigt hatte, ist überstanden.

Kröll tritt mit Rekord ab

Carlo Janka, der sich als Fünfter so gut wie noch nie in einer Abfahrt in Kvitfjell klassierte, bedauerte, dass er bei der Einfahrt in den flachen Teil das Tempo nicht ganz mitnehmen konnte. «Das war gestern schon nicht gut und heute leider auch nicht. Es hatte aber ein paar Abschnitte dabei, die gut waren», so der Bündner.

Ein besonderes Rennen war es für Klaus Kröll – es war nämlich sein letztes. Der bald 37-Jährige tritt zurück. Kröll debütierte im Weltcup vor 17 Jahren in Chamonix. 2011 gewann der Österreicher das Lauberhornrennen, in der darauffolgenden Saison den Abfahrts-Weltcup. Die zweite Abfahrt in Kvitfjell war sein 156. Rennen in Serie, ohne Unterbruch oder Verletztungspause – ein Rekord. (ak)

Erstellt: 25.02.2017, 13:32 Uhr

Die Redaktion auf Twitter

Stets informiert und aktuell. Folgen Sie uns auf dem Kurznachrichtendienst.

Weiterbildung

Banken umwerben Frauen

Weltweit steigt das Privatvermögen von Frauen. Banken zeigen, wie dieses gewinnbringend anzulegen ist.

Blogs

Never Mind the Markets Chinas Aufstieg zur digitalen Macht

Geldblog Warum Selbstständige den Lohn versichern sollten

Werbung

Weiterbildung

Ausbildung & Weiterbildung Finden Sie die passende Weiterbildung Technischer Kaufmann, Deutsch lernen, Coaching Ausbildung, Präsentationstechnik, Persönlichkeitsentwicklung

Die Welt in Bildern

Gespenstische Stimmung: Ein Vogel fliegt während des letzten Vollmondes des Jahres über den Statuen der Katholischen Hofkirche in Dresden. (12. Dezember 2019)
(Bild: Filip Singer) Mehr...