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Janka fährt im Saisonfinal aufs Podest

Carlo Janka zeigt sich in der letzten Abfahrt der Saison von seiner guten Seite. Beim Weltcupfinal in Aspen belegt er den 3. Platz, 18 Hundertstel hinter dem Sieger Dominik Paris.

Fahrt aufs Podest: Carlo Janka zeigt vor allem im unteren Streckenabschnitt eine hervorragende Leistung.
Fahrt aufs Podest: Carlo Janka zeigt vor allem im unteren Streckenabschnitt eine hervorragende Leistung.
Justin Lane, Keystone
Ein Ausrufezeichen im letzten Rennen: Janka erreicht nach einer starken Fahrt das Ziel.
Ein Ausrufezeichen im letzten Rennen: Janka erreicht nach einer starken Fahrt das Ziel.
John G. Mabanglo, Keystone
Tagessieger: Die letzte Abfahrt der Saison geht an Dominik Paris der mit der Startnummer 1 der Konkurrenz davon fährt.
Tagessieger: Die letzte Abfahrt der Saison geht an Dominik Paris der mit der Startnummer 1 der Konkurrenz davon fährt.
Nathan Bilow, Keystone
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Wie Paris und Janka durfte sich auch Peter Fill ausgelassen freuen. Der 34-jährige Südtiroler Routinier sicherte sich mit dem 2. Platz im Rennen wie vor einem Jahr den Disziplinen-Weltcup in der Abfahrt.

5. Ränge in Kitzbühel und in Kvitfjell waren Jankas beste Ausbeute in den Abfahrten der bisherigen Saison. Doch im Nobelort in Colorado schaffte es der Bündner erstmals seit Kitzbühel im Januar des Vorwinters wieder aufs Podium einer Abfahrt. Auf dem Podest war Janka in der aktuellen Saison zuvor nur einmal vertreten: als Zweiter beim Parallel-Riesenslalom in Alta Badia.

Peter Fill hatte vor der letzten Abfahrt der Saison beträchtliche 33 Punkte Rückstand auf den Norweger Kjetil Jansrud, der die kleine Kristallkugel für die Abfahrtswertung 2014/15 gewonnen hatte. Jansrud wurde in Aspen nur Elfter und musste sich dadurch überholen lassen. Zuletzt betrug die Differenz 23 Punkte zugunsten von Peter Fill.

Sieglos aber konstant

Der 34-jährige Südtiroler hat in dieser Saison zwar keine einzige Abfahrt gewonnen, doch dank seiner Konstanz verdiente er sich die Kristallkugel. In Aspen klassierte er sich zum vierten Mal als Zweiter, dazu kommen ein 3. und 4. Rang. Schon im letzten Jahr hatte Fill auf dem Weg zur ersten Kristallkugel nur ein einziges Rennen gewonnen. Er musste allerdings bis fast zuletzt zittern. Wären nur zwei der knapp hinter ihm liegenden Fahrer schneller gewesen, es hätte nicht gereicht.

Letztlich aber war nur Dominik Paris schneller, wie Fill ein Südtiroler. Nach Kitzbühel feierte Paris seinen zweiten Saisonerfolg, den insgesamt achten seiner Karriere.

Auf dem einem Super-G ähnelnden Kurs griffen die drei übrigen für das Finale qualifizierten Schweizer nicht in den Kampf um die Podestplätze ein. Weltmeister Beat Feuz belegte den 13. Platz, Patrick Küng wurde 15., während Mauro Caviezel ausschied.

Aspen, CO (USA). Weltcup-Abfahrt der Männer:

1. Dominik Paris (ITA) 1:33,07. 2. Peter Fill (ITA) 0,08 zurück.

3. Carlo Janka (SUI) 0,18.

4. Manuel Osborne-Paradis (CAN) 0,25. 5. Adrien Théaux (FRA) 0,29. 6. Andreas Sander (GER) und Erik Guay (CAN) 0,31. Ferner: 11. Kjetil Jansrud (NOR) 0,54. 13. Beat Feuz (SUI) 0,71. 15. Patrick Küng (SUI) 0,95. - Ausgeschieden u.a.: Mauro Caviezel (SUI).

SDA/lif

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