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Das macht das Lauberhorn so speziell

Mit rund 4500 Metern Streckenlänge ist die Lauberhorn-Abfahrt die längste im alpinen Weltcup. Und das Rennen lockt jedes Jahr ein Millionen-Publikum vor den Bildschirm.

Für Bruno Kernen war der Lauberhornsieg von 2003 sein schönster überhaupt. Den Abfahrtsklassiker in seiner engeren Heimat zu gewinnen, war ein lang gehegter Traum.
Für Bruno Kernen war der Lauberhornsieg von 2003 sein schönster überhaupt. Den Abfahrtsklassiker in seiner engeren Heimat zu gewinnen, war ein lang gehegter Traum.
Keystone
William Besse, der Walliser mit dem markanten Oberlippenbart, gewann die Abfahrt 1994.
William Besse, der Walliser mit dem markanten Oberlippenbart, gewann die Abfahrt 1994.
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Der schwärzeste Tag in der Geschichte der Lauberhorn-Abfahrt: Im Training vom 18. Januar 1991 verkantet der österreichische Nachwuchsfahrer Gernot Reinstadler im Zielhang und stürzt dabei so unglücklich in die Fangnetzte, dass er sich das Becken aufreisst und eine Blutspur im Schnee hinterlässt. Kurz nach Mitternacht erliegt Reinstadler seinen Verletzungen im Spital von Interlaken.
Der schwärzeste Tag in der Geschichte der Lauberhorn-Abfahrt: Im Training vom 18. Januar 1991 verkantet der österreichische Nachwuchsfahrer Gernot Reinstadler im Zielhang und stürzt dabei so unglücklich in die Fangnetzte, dass er sich das Becken aufreisst und eine Blutspur im Schnee hinterlässt. Kurz nach Mitternacht erliegt Reinstadler seinen Verletzungen im Spital von Interlaken.
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1930 wurde das Rennen zwischen der Lauberhornschulter und dem Ziel in Wengen erstmals ausgetragen. Christian Rubi hiess der erste Sieger. Seither gewannen 27 Österreicher und mit Rubi 25 Schweizer die prestigeträchtige Abfahrt. Zuletzt triumphierte Riesenslalom-Olympiasieger Carlo Janka.

Es sind die Streckenlänge mit beinahe 4,5 km und die lange Fahrzeit mit rund zweieinhalb Minuten, die den Fahrern alles abfordern. Und die Schlüsselstellen kennen die Skifans in- und auswendig. Der Hundschopf mit einem Gefälle von über 40 Prozent, die tückische Minschkante, der Canadian Corner, das enge Brüggli-S, das berüchtigte Österreicher-Loch und das das Ziel-S, das für die übersäuerten Oberschenkel ein Pièce de Résistance ist.

Auf über 5 Millionen Franken ist das Budget für die Veranstaltung im Berner Oberland angestiegen. Auf den improvisierten Tribünen im Ziel und auf der Wengeralp haben knapp 12'500 Zuschauer Platz. Diese müssen alle mit der Bahn ins autofreie Wengen fahren und den rund 20-minütigen Spaziergang vom Dorfkern zum Zielgelände auf sich nehmen. Dazu kommen rund 420 Journalisten und über 100 Mitarbeiter des Schweizer Fernsehens sowie der Produktionsgesellschaft. Die Lauberhorn-Abfahrt ist für das SF eine «grosse Kiste» und hat jedes Jahr mehr als eine Million TV-Zuschauer.

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