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Feuz holt seine zweite Kristallkugel in der Abfahrt

Beat Feuz reicht ein zwölfter Platz zum Gewinn der kleinen Kristallklugel. Der letzte Konkurrent Dominik Paris ist aber in glänzender Form.

Eine Fahrt auf Platz 6, die zum Gewinn der Kristallkugel reicht: Beat Feuz. Video: SRF

Dominik Paris gewinnt auch die letzte Abfahrt des Winters. Er triumphiert am Weltcupfinale in Soldeu vor Kjetil Jansrud und Otmar Striedinger. Beat Feuz sichert sich die kleine Kristallkugel. Bei windigen Verhältnissen setzte sich Paris 34 Hundertstel vor dem Norweger Kjetil Jansrud und 41 Hundertstel vor dem Österreicher Otmar Striedinger durch. Mauro Caviezel verpasste das Podium als Vierter um sechs Hundertstel, Beat Feuz wurde Sechster und verteidigte seinen Disziplinensieg aus dem Vorjahr erfolgreich.

Es war dies Paris' dritter Sieg in Folge in einer Weltcupabfahrt und der vierte in diesem Winter. Die kleine Kristallkugel als Krönung seiner vorzüglichen Saison blieb ihm aber wegen der bestechenden Konstanz von Feuz verwehrt. «Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich jetzt zwei Kugeln zu Hause habe, hätte ich gesagt: ‹Das wird schwierig›», sagt ein zufriedener Feuz nach dem Rennen.

Wenn Platz 6 zum Sieg reicht

Feuz klassierte sich in Andorra zwar zum zweiten Mal in dieser Weltcupsaison neben dem Abfahrts-Podest. Als Sechster brachte er seine Reserve von 80 Punkten in der Disziplinenwertung aber souverän über die Runden. Dank sechs Podestplätzen und zwei 6. Rängen sicherte sich der Emmentaler zum zweiten Mal in Folge die kleine Kristallkugel in seiner Paradedisziplin.

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Bilder: Beat Feuz gewinnt den Abfahrts-Weltcup

Und noch einer feiert sein bestes Resultat: Junioren-Weltmeister Lars Rösti nimmt das Rennen als letzter Fahrer in Angriff und fährt auf Platz 15. Es sind die ersten Weltcuppunkte seiner Karriere. Der nächste Schweizer, Gilles Roulin, folgt auf Rang 22.
Und noch einer feiert sein bestes Resultat: Junioren-Weltmeister Lars Rösti nimmt das Rennen als letzter Fahrer in Angriff und fährt auf Platz 15. Es sind die ersten Weltcuppunkte seiner Karriere. Der nächste Schweizer, Gilles Roulin, folgt auf Rang 22.
Guillaume Horcajuelo
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Er sei schon etwas aufgeregter gewesen als normalerweise, erzählt Feuz. «Es war egal, ob Paris die Führung übernehmen würde oder nicht.» Schliesslich sei es an ihm gelegen. Und so reichte ihm das schlechteste Abfahrts-Resultat des Winters zur zweiten Kugel seiner Karriere.

Versöhnlich endete der Winter für Carlo Janka. Der gefallene Gesamtweltcupsieger von 2009/10 schaffte in seinem letzten Rennen der Saison als Neunter seinen ersten Top-10-Platz. Junioren-Weltmeister Lars Rösti holte als Fünfzehnter seine ersten Weltcuppunkte.

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