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Entfesselte Fenninger gewinnt WM-Gold – Gut Siebte

Anna Fenninger gewinnt bei der WM in Beaver Creek den Super-G vor Tina Maze und Lindsey Vonn. Lara Gut bleibt mit ihrem 7. Rang unter den Erwartungen – und sucht den Fehler bei sich selbst.

War heute am schnellsten: Anna Fenninger holt WM-Gold im Super G.
War heute am schnellsten: Anna Fenninger holt WM-Gold im Super G.
Keystone
Geschlagen: Lara Gut muss sich mit dem 7. Zwischenrang abfinden.
Geschlagen: Lara Gut muss sich mit dem 7. Zwischenrang abfinden.
Keystone
Berühmte Fans: Tiger Woods unterstützte seine Freundin Vonn vor Ort.
Berühmte Fans: Tiger Woods unterstützte seine Freundin Vonn vor Ort.
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Der Wind spielte einigen Fahrerinnen recht übel mit, aber am Ende standen die besten Fahrerinnen eben doch auf dem Podium. Anna Fenninger entschied ein enorm enges Rennen für sich. Mit der Nummer 22 als letzte der Top-Favoritinnen gestartet, setzte sich die 25-jährige Salzburgerin um drei Hundertstelsekunden vor Tina Maze, der Weltmeisterin von Schladming, durch. Und auch Lindsey Vonn war nahe dran. Bei ihrer Heim-WM fehlten der Amerikanerin nur 0,15 Sekunden zu Gold. Immerhin rettete sie knapp vor der Österreicherin Cornelia Hütter noch Bronze. Somit stand zum siebeten Mal in Serie eine Amerikanerin auf dem Podest eines WM-Super-G.

Fenninger sicherte sich damit ihren dritten grossen Titel, nachdem sie 2011 in Garmisch WM-Gold in der Kombination gewonnen hatte und letztes Jahr in Sotschi Olympiasiegerin im Super-G geworden war. Im Weltcup blieb ihr in diesem Winter ein Sieg im Super-G versagt. Dreimal war sie Zweite, den Sieg hatte sie sich offensichtlich für den wichtigsten Tag aufgespart.

Gut: «Ich bin schlecht gefahren»

Die Schweizerinnen konnte ihre vermeintlich beste Chance auf einen Medaillengewinn nicht nutzen. Die Tessinerin Lara Gut belegte letztlich Rang 7, was sie als Enttäuschung werten musste. «Ich bin schlecht gefahren», analysiert sie gegenüber dem SRF. Vor allem der grosse Zeitrückstand war ungewöhnlich für eine, die im November 2013 die WM-Hauptprobe auf derselben Piste noch so dominiert hatte. Um mehr als eine Sekunde blieb die 23-jährige Tessinerin hinter dem Bronzeplatz. «Die Piste war weicher als gestern, aber dass ich mich nicht darauf einstelle, ist ganz allein mein Fehler.» Gut verfiel wieder in ihren alten Fehler, indem sie die Tore zu stark andriftete.

Fabienne Suter war einmal mehr an grossen Titelkämpfen vom Pech verfolgt. Sie erwischte schon im obersten Streckenteil eine Windböe, weshalb sie den Untergrund kaum mehr erkennen konnte. Die Innerschweizerin, die an früheren Grossanlässen zwar schon viermal in den Top 5 klassiert war, eine Medaille aber immer verpasste, blieb chancenlos und wurde in der Rangliste durchgereicht.

Suter klassierte sich als 22. sogar noch hinter ihrer noch nicht ganz 23-jährigen Teamkollegin Priska Nufer, die im Weltcup noch nie besser als 20. war. Die Obwaldnerin hielt sich als WM-Debütantin sehr beachtlich. Mit ihrem 16. Schlussrang durfte Priska Nufer als einzige Schweizerin zufrieden sein.

Weltmeisterschaften in Beaver Creek. Super-G der Frauen: 1. Anna Fenninger (Ö) 1:10,29. 2. Tina Maze (Sln) 0,03 zurück. 3. Lindsey Vonn (USA) 0,15. 4. Cornelia Hütter (Ö) 0,26. 5. Viktoria Rebensburg (De) 0,78. 6. Tina Weirather (Lie) 1,03. 7. Lara Gut (Sz) 1,28. 8. Kajsa Kling (Sd) 1,47. 9. Julia Mancuso (USA) 1,65. 10. Elena Curtoni (It) 1,68. Ferner: 16. Priska Nufer (Sz) 2,10. 22. Fabienne Suter (Sz) 2,46.

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