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«Es gibt nichts Schöneres, als hier zu siegen»

Die Reaktionen und Analysen nach dem grossen Triumph von Beat Feuz in der Lauberhorn-Abfahrt, dem dritten Schweizer Sieg in den letzten vier Jahren.

«Besser geht's nicht», Beat Feuz nach seiner Triumphfahrt am Lauberhorn. (Video: Sebastian Rieder)

«Viel besser kann ich die Abfahrt nicht fahren», hatte Beat Feuz nach seiner grossartigen Leistung im ersten Teil der Super-Kombination vom Freitag gesagt. Einen Tag später bewies er, dass es noch besser geht. Feuz schaffte mit einer nahezu perfekten Fahrt den ersten Berner Lauberhorn-Sieg seit Bruno Kernen vor neun Jahren. «Ich finde immer noch keine Worte», sagte der 24-Jährige beim Sieger-Interview mit dem Schweizer Fernsehen. «Als ich die Eins aufleuchten sah, konnte ich es nicht glauben. Ich hatte auch überhaupt keine Kraft mehr», so Feuz über seine Zieleinfahrt. «Es gibt definitiv nichts Schöneres, als hier am Lauberhorn vor meinem Heimpublikum zu gewinnen.»

Russis Verneigung vor Feuz

SF-Experte Bernhard Russi verneigte sich in seiner Rennanalyse vor Feuz. «Ich habe nicht daran gezweifelt, dass er es kann, aber daran, dass er die Fahrt vom Freitag wiederholen kann. Zweimal eine solche Leistung zu zeigen, verdient besondere Hochachtung», erklärte der Abfahrts-Olympiasieger von 1972. Feuz habe es nach dem 2. Rang in der Super-Kombination mit Abfahrtsbestzeit verstanden, seine Emotionen richtig einzuordnen. Das zeige, dass er schon jetzt über grosse mentale Stärke und Reife verfüge. Er tritt wie ein Fahrer auf, der schon über zehn Jahre im Weltcup dabei ist.

Feuz will das «Vogel-Lisi» nur mit Kostelic singen

Als der Moderator des Schweizer Fernsehens ihn fragte, ob er nun am Abend bei der Siegerehrung für die Fans das «Vogel-Lisi» singen werde, blockte Feuz bei aller guten Laune ab: «Das werde ich nur tun, wenn Ivica Kostelic auch dabei ist.» Der Kroate hatte in Adelboden als Sänger für Schlagzeilen gesorgt und so offenbar auch im Schweizer Lager Begehrlichkeiten geweckt.

Weniger freudig als Feuz zeigte sich Carlo Janka, obwohl er als Vierter die Erwartungen übertroffen hatte. Auf die Frage, ob er zufrieden sei, antwortete der mit Rückenproblemen kämpfende Bündner mit «Geht so». Seine Fahrt sei ihm nicht ganz gelungen. «Ich will in Wengen ganz vorne landen, nicht auf dem 4. Platz.»

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