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Früher Förderer zweifelt an Ammanns Gegner

Halten die Nerven des Überraschungs-Leaders Thomas Diethart? Das ist die grosse Frage an der Vierschanzentournee. Auch das Wetter beschäftigt die Skispringer.

Plötzlich im Fokus: Thomas Diethart, Überraschungsmann der Vierschanzentournee. (1. Januar 2014)
Plötzlich im Fokus: Thomas Diethart, Überraschungsmann der Vierschanzentournee. (1. Januar 2014)
Keystone
Zwei, die sich mögen: Diethart (r.) bezeichnet Morgenstern gar als sein Vorbild. (2. Januar 2014)
Zwei, die sich mögen: Diethart (r.) bezeichnet Morgenstern gar als sein Vorbild. (2. Januar 2014)
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Das Podest von Garmisch-Partenkirchen: Morgenstern, Diethart und Simon Ammann (v. l.) (1. Januar 2014)
Das Podest von Garmisch-Partenkirchen: Morgenstern, Diethart und Simon Ammann (v. l.) (1. Januar 2014)
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«Ich bleibe gelassen. Zumindest versuche ich das», sagt Thomas Diethart vor den beiden noch ausstehenden Konkurrenzen der Vierschanzentournee. Der 21-Jährige, vor ein paar Wochen noch ein Nobody im Skispringen, weiss, dass er sich kaum einen Wackler erlauben darf, wenn er die Tournee tatsächlich gegen seine Verfolger Simon Ammann und Thomas Morgenstern gewinnen will.

Der norwegische Chefcoach Alexander Stöckl, einst Dietharts Ausbildner im Skigymnasium in Stams, schwärmt von der Leichtigkeit, mit der sein früherer Schützling das Neujahresspringen in Garmisch-Partenkirchen gewann. Stöckl sagt aber auch, er würde sich nicht wundern, wenn der Mann aus dem Flachland nun ins Grübeln geraten würde. Sein Favorit auf den Triumph sei Morgenstern, der zweite Österreicher im Konzert der Top 3.

Buchmacher sehen Diethart vor Morgenstern und Ammann

Die Wettanbieter sind jedoch der Meinung, dass Dietharts Reserve auf Morgenstern (11,5 Punkte) und Ammann (13 Punkte) ausreichen dürfte, um die grösste Skisprung-Sensation der letzten Jahre perfekt zu machen. Sie notieren den Führenden der Vierschanzentournee mit einer Quote von 1,8:1. Wer auf sein Vorbild Morgenstern setzt, erhält im Erfolgsfall das Dreifache seines Einsatzes ausbezahlt, Ammann wird mit 3,75:1 geführt.

Die Qualifikation zum dritten Tourneespringen in Innsbruck ist für heute um 14 Uhr angesetzt. Der eigentliche Wettkampf am Samstag ist wegen eines prognostizierten Föhnsturms gefährdet. Dieser soll Spitzen von 100 km/h (28 m/Sek.) erreichen. «Ab rund 16 Meter pro Sekunde ist ein Springen nicht mehr möglich», erklärt Alfons Schranz, Chef des Organisationskomitees in Innsbruck. Sollte der Wind zu heftig sein, zieht der Tross nach Bischofshofen weiter und bestreitet dort zwei Wettbewerbe.

Simon Ammann wäre wohl nicht unglücklich, würde Innsbruck aus dem Kalender fallen. Trotzdem will er sich nicht zu sehr auf Gedankenspiele einlassen. «Es ist keine einfache Schanze für mich, aber das war zum Beispiel in Lillehammer ähnlich, und trotzdem konnte ich da schon gewinnen. Ich habe jedenfalls keine Ressentiments gegenüber dem Bergisel», so der Toggenburger gegenüber dem Schweizer Fernsehen.

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