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Gestürzter Slowene kommt glimpflich davon

Klemen Kosi verletzte sich bei seinem Unfall in der Abfahrt von Bormio weniger schwer als befürchtet. Am Samstag kann er das Spital bereits wieder verlassen.

Glück im Unglück: Abfahrer Klemen Kosi stürzt in Bormio schwer und verletzt sich dabei nur leicht. (Video: Eurosport)

Am Freitagnachmittag wurde die Abfahrt von Bormio von einem schweren Sturz überschattet. Der mit der Nummer 35 gestartete Klemen Kosi bretterte die Stelvio-Piste hinunter, verlor nach 1:50 Minuten Fahrzeit das Gleichgewicht, kippte nach hinten und rutschte mit über 100 km/h in die Fangnetze. Dort blieb der Slowene regungslos liegen.

Ärzte und Rettungssanitäter eilten sofort herbei und kümmerten sich um den Verunfallten. Der 27-Jährige wurde mit dem Helikopter abtransportiert und in ein nahegelegenes Spital überführt. Gemäss Angaben des slowenischen Skiverbands verlor Kosi beim Sturz kurz das Bewusstsein, war aber rasch wieder ansprechbar.

Laut einer Pressemitteilung des Rennveranstalters kam der Slowene verhältnismässig glimpflich davon. Kosi, der 2012 im Weltcup debütierte und bisher dreimal in die Top Ten gefahren ist, soll sich keine schweren Verletzungen zugezogen haben.

Gesichtsverletzungen und abgebrochener Zahn

Er habe Hautabschürfungen im Gesicht und einen Nasenbeinbruch erlitten. Zudem sei dem Abfahrer ein Zahn abgebrochen. Im Spital von Sondalo erfolgten weitere medizinische Abklärungen. Der slowenische Skiverband gab am Freitagabend bekannt, dass Kosi am Samstag entlassen werde und nach Hause reisen könne, wie «RTVSLO» berichtete. In der Heimat soll er dann auch noch vom Arzt der Nationalmannschaft untersucht werden.

Die Weltcup-Abfahrt gewann Dominik Paris vor Christof Innerhofer. Hinter den beiden Italienern schaffte Beat Feuz den Sprung aufs Podest. Nach dem Sturz von Kosi musste das Rennen für rund eine halbe Stunde unterbrochen werden.

Gisin erwischte es viel schlimmer

Bereits die Abfahrt von Gröden war von einem schweren Unfall überschattet worden. Am 15. Dezember stürzte Marc Gisin unmittelbar vor den Kamelbuckeln. Der Schweizer zog sich dabei Verletzungen an der Lunge, den Rippen und am Becken zu. Er musste aufgrund seiner mehrfachen Rippenfrakturen für eine längere Phase künstlich beatmet werden.

Nun befindet sich der 30-Jährige auf dem Weg der Besserung. Gisin denkt trotz des Horror-Sturzes nicht an ein Ende seiner Karriere. «Klar, diese Wettkampf-Saison ist für mich gelaufen. Aber ich hoffe, dass ich im März wieder mit dem Skifahren beginnen kann», sagte der Engelberger.

Video: Der Horror-Sturz von Marc Gisin

Nichts für schwache Nerven: Der Schweizer verunfallt vor den Kamelbuckeln schwer.

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