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Harte Landung für Schweizer Skispringer

Simon Ammann und Gregor Deschwanden enttäuschen beim Weltcup-Springen in Engelberg. Die beiden Schweizer klassieren sich nur in den Rängen 21 und 30.

Problematischer Winter: Simon Ammann kommt auch in Engelberg nicht auf Touren. (19. Dezember)
Problematischer Winter: Simon Ammann kommt auch in Engelberg nicht auf Touren. (19. Dezember)
Urs Flüeler, Keystone
Der Toggenburger klassiert sich in der Heimat nur im 21. Rang. Landsmann Gregor Deschwander wird 30. und Letzter.
Der Toggenburger klassiert sich in der Heimat nur im 21. Rang. Landsmann Gregor Deschwander wird 30. und Letzter.
Urs Flüeler, Keystone
...seinem 16-jährigen Bruder Domen Prevc (l.) und dem 43-jährigen Japaner Noriaki Kasai.
...seinem 16-jährigen Bruder Domen Prevc (l.) und dem 43-jährigen Japaner Noriaki Kasai.
Urs Flüeler, Keystone
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Die Schweizer Skispringer blieben in Engelberg hinter den Erwartungen zurück. Simon Ammann konnte seine gute Leistung aus der Qualifikation nicht bestätigen. Mit Sprüngen auf 128 m und 125 m belegte er am Ende nur Platz 21.

Noch schlechter erging es Gregor Deschwanden, der vor einer Woche im russischen Nischni Tagil mit Rang 7 sein bestes Weltcup-Ergebnis realisiert hatte. Deschwanden belegte nach Sprüngen auf 122,5 m und 120 m Rang 30 und wurde damit Letzter aller Finalteilnehmer. Nach dem ersten Sprung ausgeschieden waren Killian Peier (33., 124,0 m) und Luca Egloff (38., 120,0 m), der immerhin sein zweitbestes Weltcup-Resultat erzielte.

Grosser slowenischer Triumph

Für ein Novum in der 37-jährigen Weltcup-Geschichte sorgten Peter und Domen Prevc. Erstmals errang ein Brüderpaar auf höchster Stufe einen Doppelsieg. Der Triumph des um sieben Jahre älteren Peter war indes alles andere als eine Überraschung. Denn wird in dieser Saison ein Wettkampf nach zwei Durchgängen entschieden, gibt es am 23-jährigen Slowenen kaum ein Vorbeikommen. Erst wurde der wortkarge zweimalige Olympiamedaillen-Gewinner dreimal Zweiter, am Samstag grüsste er nun zum zweiten Mal innerhalb einer Woche von der obersten Stufe des Podests.

Am achten Weltcupsieg seiner Karriere hatte es bereits bei Halbzeit keine Zweifel mehr gegeben; Prevc ging mit einer Marge von umgerechnet sieben Metern in den Finaldurchgang. Spätestens seit diesem Wochenende gilt er an der Vierschanzentournee als Topfavorit. «Der Druck ist da, wenn man erfolgreich in die Saison startet», weiss der Slowene. In der Gesamtwertung weist er bereits einen Vorsprung von 105 Punkten auf den Deutschen Severin Freund (am Samstag 8.) auf.

Komplettiert wurde das Podest nach dem ersten Wettkampf in Engelberg vom unverwüstlichen Japaner Noriaki Kasai. Peter Prevc wurde dergestalt beim Siegerfoto vom jüngsten und vom ältesten Springer umrahmt. Letztmals hatte der mittlerweile 43-jährige Kasai in Engelberg 1999 auf dem Podest gestanden – im Geburtsjahr von Domen Prevc. Dieser bestritt erst sein fünftes Weltcupspringen. Schlechter als Zwölfter war er dabei noch nie.

si/fal

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