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Hirscher holt sich Sieg und Gesamtweltcup

Marcel Hirscher schreibt in Kranjska Gora ein weiteres Kapitel Skigeschichte. Der 19-jährige Schweizer Loïc Meillard klassiert sich erstmals in den Top 10.

Jubel über die fünfte grosse Kristallkugel: Marcel Hirscher sichert in Kranjska Gora den Geamtweltcup.
Jubel über die fünfte grosse Kristallkugel: Marcel Hirscher sichert in Kranjska Gora den Geamtweltcup.
Keystone

Als erster Fahrer der Geschichte hat Marcel Hirscher zum fünften Mal hintereinander die Weltcup-Gesamtwertung für sich entschieden. Der Österreicher ist in den verbleibenden Rennen nicht mehr einzuholen.

Hirscher zeigte im zweiten Riesenslalom von Kranjska Gora nochmals eine grossartige Leistung. Der Salzburger gewann nicht das Rennen 53 Hundertstel vor dem Franzosen Alexis Pinturault, der zuletzt vier Riesenslaloms in Folge für sich entschieden hatte. Damit holte er zum dreifachen Schlag aus. Denn neben dem Gesamtwertung steht er nun auch als Gewinner der Riesenslalomwertung fest.

Ausstehend sind im Gesamtweltcup zwar noch sieben Rennen, womit noch 700 Punkte zu gewinnen wären. Doch keiner der hinter Hirscher platzierten und theoretisch noch als Gegner in Frage kommenden Fahrer wird noch sieben Mal antreten. Der Norweger Henrik Kristoffersen und der Franzose Alexis Pinturault konzentrieren sich auf die drei verbleibenden technischen Rennen, Kjetil Jansrud hat nur noch die vier ausstehenden Speedrennen im Visier. Somit ist die Entscheidung definitiv gefallen.

Mit fünf grossen Kristallkugeln zieht Hirscher mit dem bisherigen Rekordhalter gleich. Auch Marc Girardelli hat die Weltcup-Gesamtwertung fünf Mal gewonnen. Er allerdings brauchte dafür etwas länger. Den ersten Titel sicherte sich der für Luxemburg startende Vorarlberger 1985, die fünfte grosse Kugel gewann er 1993.

Eine absolute Top-Leistung gelang dem 19-jährigen Loïc Meillard, der im ersten Lauf mit Nummer 34 trotz widriger Bedingungen den Sprung auf Position 14 geschafft hatte. Auch im zweiten Durchgang gab der Youngster Vollgas. Der Walliser verbesserte sich so auf den 8. Schlussrang. In seinem erst elften Weltcuprennen fuhr er zum zweiten Mal in die Punkte. Seine persönliche Bestmarke (Platz 27 in Hinterstoder) unterbot das Ausnahmetalent deutlich.

Meillard war damit sogar der beste Schweizer, denn er konnte sich auch noch vor seinen Walliser Kollegen Justin Murisier setzen. Der hatte im ersten Lauf als Siebter überrascht, fiel dann aber noch um drei Positionen auf den 10. Rang zurück.

Carlo Janka konnte auch in seinem vierten Riesenslaloms punkten, doch als 22. war er weit unter Wert klassiert. Der Bündner, Siebzehnter bei Halbzeit, war im zweiten Lauf sehr gut unterwegs, doch durch einen kapitalen Fehler kam er beinahe zum Stillstand. Gino Caviezel hatte seine Chance schon im ersten Lauf verpasst. Es fehlten ihm zwei Hundertstel zur Qualifikation für den zweiten Durchgang.

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