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«... die Einzige, die durch die Hölle geht»

Lara Gut spricht im Interview über Rivalin Lindsey Vonn und sagt, wieso sie ihr Leben manchmal als Hölle empfand.

«Das Wichtigste ist, dass man dankbar ist für das eigene Leben»: Lara Gut fast ein wenig philosophisch. Foto: Hans Osterauer (Gepa)
«Das Wichtigste ist, dass man dankbar ist für das eigene Leben»: Lara Gut fast ein wenig philosophisch. Foto: Hans Osterauer (Gepa)

Zum Auftakt in Sölden setzten Sie sich selber stark unter Druck, kämpften bis kurz vor dem Start gegen Ihren Kopf und gewannen den Riesenslalom überlegen. ­Können Sie Ihren Kopf beherrschen?

Das in Sölden hat mir wieder bewiesen, dass man nie an einem Ziel angekommen ist, dass das Leben aus täglichen Lernprozessen besteht. Gedanken dieser Art hatte ich zum ersten Mal. Ich war auch zum ersten Mal als Topfavoritin nach Sölden gereist – zumindest bezeichneten mich alle so. Plötzlich spielte dann der Kopf nicht mehr mit. Zum Glück habe ich ein Team um mich herum, das mir half, mich zu finden. Das Wichtigste ist, was zwischen Start und Ziel passiert, und da war ich wieder ich selbst.

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