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Junger Schweizer glänzt im Training

Wechselnde Verhältnisse mit Wind und schlechter Sicht beeinträchtigten das letzte Training zur Männer-Abfahrt in Lake Louise. Bestzeit fuhr John Kucera, derweil der leicht verschnupfte Didier Cuche verzichtete.

Schnell: Der Kanadier John Kucera war der schnellste im Abschlusstraining.
Schnell: Der Kanadier John Kucera war der schnellste im Abschlusstraining.
Keystone

Didier Cuche blieb mit leichtem Fieber im Hotel, weil er im Hinblick aufs Rennen nichts mehr riskieren wollte. Und auch der Amerikaner Bode Miller, der die beiden ersten Übungsfahrten als Schnellster absolviert hatte, verzichtete; er allerdings aus freien Stücken. An der Favoritenrolle änderte sein Verzicht nichts. Der Norweger Aksel Lund Svindal, gefragt nach seinen wohl härtesten Gegnern, nannte das Trio «Miller, Cuche und den Italiener Werner Heel». Der Österreicher Klaus Kröll dürfte ebenfalls dazugehören. Der Steirer, an den ersten Tagen zweimal Zweiter hinter Miller, belegte im Abschlusstraining Platz 19.

Platz 3 mit Nummer 57

Bester Schweizer war, mit Nummer 57, der Walliser Ralf Kreuzer, der eine interne Ausscheidung gegen Beat Feuz und Olivier Brand um den neunten und letzten Schweizer Startplatz klar für sich entschied. Kreuzer hatte zuletzt schon im Training in Nakiska recht gute Leistungen gezeigt. Dank seiner starken Fahrt wird er nun heute Samstag zu seiner erst zweiten Weltcup-Abfahrt antreten können.

Nächstbeste Schweizer waren Daniel Albrecht, Tobias Grünenfelder und Silvan Zurbriggen auf den Rängen 9, 10 und 12. Albrecht zeigte sich zufrieden, zumal er nicht ganz ohne Fehler durchgekommen war. Grosse Erkenntnisse liess das abschliessende Training allerdings nicht zu. Auf den ersten Rängen landeten nur Fahrer mit entweder tiefen oder hohen Nummern. Nach den ersten sechs Piloten kam vermehrt Wind auf, zudem wurde die Sicht schlechter. So ab Nummer 25 wurden die Verhältnisse aber wieder besser.

Feuz mit Schmerzen im Knie

Der ehemalige Junioren-Weltmeister Beat Feuz, der nach einem Kreuzbandriss in Lake Louise (Ka) ein Comeback geben wollte, hat sich bei einem Sturz im Abschlusstraining erneut am Knie verletzt. Feuz war im Schlussteil der Piste zu Fall gekommen und ins Sicherheitsnetz geschleudert worden. Darauf spürte er Schmerzen im linken Knie, an dem er im Herbst 2007 im Training in Zermatt den Kreuzbandriss und einen Meniskusschaden erlitten hatte. Zur Untersuchung wurde er vorerst ins Schweizer Hotel gebracht.

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