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Betriebsökonomin und Curlerin – ohne eigene Wohnung

Silvana Tirinzoni galt als hervorragende Curlerin – die in den entscheidenden Momenten scheitert. Das hat sich geändert.

Das Schweizer Team um Skip Silvana Tirinzoni ist an der EM im schwedischen Helsingborg Favorit und startete mit einem Sieg gegen Deutschland.
Das Schweizer Team um Skip Silvana Tirinzoni ist an der EM im schwedischen Helsingborg Favorit und startete mit einem Sieg gegen Deutschland.
Henning Bagger, Keystone
Bei den Männern steht das Team um Yannick Schwaller am Start. Auch den Männer gelang ein Auftaktsieg, sie gewannen gegen die Niederlanden.
Bei den Männern steht das Team um Yannick Schwaller am Start. Auch den Männer gelang ein Auftaktsieg, sie gewannen gegen die Niederlanden.
Valentin Flauraud, Keystone
Das Weltmeisterinnen-Team um Tirinzoni, Melanie Barbezat, Alina Pätz, Esther Neuenschwander und Marisa Winkelhausen (von links) will auch den EM-Titel gewinnen.
Das Weltmeisterinnen-Team um Tirinzoni, Melanie Barbezat, Alina Pätz, Esther Neuenschwander und Marisa Winkelhausen (von links) will auch den EM-Titel gewinnen.
Céline Stucki/Freshfocus
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Fertig, Schluss. Über sieben Jahre lang arbeitete Silvana ­Tirinzoni als Projektleiterin bei einer Bank. Sie verdiente gutes Geld damit – und traf gleichwohl einen mutigen und ganz und gar unschweizerischen Entscheid: Vor zwei Wochen packte sie ihre Sachen in der Bank zusammen und setzt nun alles auf eine Karte: Curling. Auf einen Sport also, der hierzulande während Olympischen Spielen zwar eine breite Masse fasziniert, danach aber wieder in der Anonymität verschwindet. Wenige Zuschauer, wenige Sponsoren, wenig Geld – das ist Curling in der Schweiz.

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