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Northug verpasst die Goldmedaille klar

Der norwegische Langläufer Petter Northug muss sich zum Auftakt der nordischen Ski-WM geschlagen geben. Dario Colognas Bruder Gianluca machte zu Beginn eine gute Falle, konnte aber keinen Exploit landen.

Alles versucht: Petter Northug unterliegt im Final dem Russen Nikita Kriukow.
Alles versucht: Petter Northug unterliegt im Final dem Russen Nikita Kriukow.
Keystone

Laurien van der Graaff, Gianluca Cologna und Jovian Hediger erreichen zum Auftakt der WM im Val di Fiemme die K.o.-Phase im Klassisch-Sprint. Die Viertelfinals bedeuten Endstation.

Die Davoserin Van der Graaff fuhr in ihrem Viertelfinal auf Daria Gaiazova (Ka) auf, kam zu Fall und musste am Ende mit Platz 30 vorlieb nehmen. Dario Colognas jüngerer Bruder Gianluca, als 17. bester Schweizer der Qualifikation, legte in seinem Heat einen fulminanten Start hin und lief bis Rennhälfte an der Spitze, ehe er einbrach und als 27. klassiert wurde. Das beste Schweizer Resultat geht auf das Konto von Jovian Hediger mit Rang 25.

Als Weltmeister liessen sich die Norwegerin Marit Björgen und der Russe Nikita Krjukow feiern. Das Duo war 2010 in Vancouver ebenfalls in der klassischen Technik Olympiasieger geworden. Björgen lief zum neunten Mal zu WM-Gold, zum dritten Mal im Sprint. Sie kam solo vor der Schwedin Ida Ingemarsdotter und ihrer Teamkollegin Maiken Caspersen Falla ins Ziel.

Pech für Poltoranin

Nikita Krjukow setzte sich auf der Zielgeraden mit seinen kraftvollen Doppelstockstössen überraschend klar gegen Petter Northug durch. Der Russe hatte bereits in der Qualifikation den Bestwert aufgestellt. Glücklich zu Bronze lief der Kanadier Alex Harvey.

Pech hatten die Sieger der WM-Hauptprobe vom vergangenen Wochenende in Davos. Dem Kasachen Alexej Poltoranin, dem besten Klassisch-Läufer in diesem Winter, brach im Halbfinal beim Start der Stock. Die Weltcup-Leaderin Justyna Kowalczyk (Pol) kam im Final aus eigenem Verschulden zu Fall. Ihr geriet der Stock zwischen die Beine.

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