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Raich siegt – Cuche auf dem Podest

Benjamin Raich gewinnt in Crans-Montana erstmals im Super-G und macht sich ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk. Didier Cuche wird Dritter, Beat Feuz macht im Gesamt-Weltcup weiter Boden gut.

Sie waren die Besten: Adrien Théaux (2.), Benjamin Raich (1.) und Didier Cuche (v.l.).
Sie waren die Besten: Adrien Théaux (2.), Benjamin Raich (1.) und Didier Cuche (v.l.).
Keystone
Kunststück im Zielraum: Cuche zeigt den berühmten Ski-Flip.
Kunststück im Zielraum: Cuche zeigt den berühmten Ski-Flip.
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Mit fast 34 auch im Super-G ein Sieger: Benjamin Raich.
Mit fast 34 auch im Super-G ein Sieger: Benjamin Raich.
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24 Stunden nach seinem Sieg in der Ersatz-Prüfung für Kitzbühel sorgte Didier Cuche abermals für das Schweizer Highlight. Mit Rang 3 hinter dem Franzosen Adrien Théaux verkürzte er den Rückstand in der Disziplin-Wertung auf den führenden Aksel Lund Svindal weiter. Der Neuenburger liegt jetzt noch sieben Punkte hinter dem Norweger, der im zweiten Super-G in Crans-Montana Neunter wurde.

Beat Feuz, der sich auf weichen Unterlagen nicht sonderlich wohlfühlt, steigerte sich im Vergleich zum ersten Super-G beträchtlich. Der Emmentaler, dem das lädierte linke Knie während dem Fahren keine Probleme bereitete, hatte sich insgeheim aber sicher mehr erhofft als Platz 10. Dank den dafür gutgeschriebenen 26 Punkten liegt Feuz in der Gesamtwertung des Weltcups noch 15 Zähler hinter Marcel Hirscher zurück. Der Österreicher verzichtete auf die Teilnahme am zweiten Super-G und konzentrierte sich auf den Riesenslalom vom Sonntag.

Der Triumph von Benjamin Raich, der in drei Tagen seinen 34. Geburtstag feiert, kam nicht allzu überraschend. Dass ihm die Verhältnisse auf der WM-Piste von 1987 zusagen, hatte der Pitztaler schon tags zuvor mit Rang 3 aufgezeigt. Nun setzte er seiner Comeback-Saison die Krone auf. Raich war in diesem Winter nach der schweren Knieverletzung, die er sich an der WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen zugezogen hatte, in den Weltcup zurückgekehrt.

Im Super-G war Raich wohl schon fünfmal Zweiter, zum Sprung ganz an die Spitze hatte es ihm bislang aber noch nie gereicht. Der Doppel-Olympiasieger von 2006 kam zu seinem insgesamt 36. Sieg im Weltcup, den ersten seit über zwei Jahren, nachdem er im Dezember 2009 die Super-Kombination in Val d'Isère für sich entschieden hatte. Mit Ausnahme der Abfahrt hat er nunmehr in allen Disziplinen gewonnen.

Crans-Montana. Zweiter Weltcup-Super-G der Männer: 1. Benjamin Raich (Ö) 1:34,37. 2. Adrien Théaux (Fr) 0,24 zurück. 3. Didier Cuche (Sz) 0,36. 4. Klaus Kröll (Ö) 0,43. 5. Jan Hudec (Ka) 0,60. 6. Joachim Puchner (Ö) 0,63. 7. Kjetil Jansrud (No) 0,83. 8. Hannes Reichelt (Ö) 0,93. 9. Aksel Svindal (No) 0,98. 10. Beat Feuz (Sz) 0,99. Ferner: 17. Silvan Zurbriggen (Sz) 1,39. 19. Didier Défago (Sz) 1,69. 21. Carlo Janka (Sz) 2,07.

Der Stand im Weltcup. Gesamt (nach 34 von 44 Wertungen): 1. Marcel Hirscher (Ö) 1055. 2. Ivica Kostelic (Kro) 1043. 3. Beat Feuz (Sz) 1040. 4. Didier Cuche (Sz) 821. 5. Aksel Svindal (No) 814. Ferner: 23. Didier Défago (Sz) 358. 24. Carlo Janka (Sz) 350. 29. Silvan Zurbriggen (Sz) 264. – Super-G (nach 5 von 8 Rennen): 1. Aksel Svindal (No) 288. 2. Didier Cuche (Sz) 281. 3. Jan Hudec (Ka) 210. 4. Beat Feuz (Sz) 208. 5. Benjamin Raich (Ö) 202. 6. Adrien Théaux (Fr) 185. Ferner: 12. Sandro Viletta (Sz) 118. 17. Didier Défago (Sz) 73.

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