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Simon Ammann kommt in Schwung

Der Toggenburger kommt zumindest auf der Schanze wieder in Fahrt. In der Qualifikation zum Neujahrspringen der Vierschanzentournee sprang er in Garmisch-Partenkirchen auf 131,5 Meter und wurde Fünfter.

Zumindest auf der Schanze läuft es besser: Simon Ammann erreicht Platz 5 in der Qualifikation für Garmisch.
Zumindest auf der Schanze läuft es besser: Simon Ammann erreicht Platz 5 in der Qualifikation für Garmisch.
Keystone

Die Leistungssteigerung des vierfachen Olympiasiegers ist nicht mit einer gesundheitlichen Aufwärtstendenz gleichzusetzen. «Ich habe mich in der Nacht schlecht erholt, das Kopfweh ist weiterhin nervig», sagte der 30-Jährige einen Tag nach seinem 12. Rang beim Auftaktspringen in Oberstdorf. «Doch auf der Schanze klappt es. Technisch habe ich mich weiter entwickelt», fügte er hinzu. «Doch für die wirklich weiten Flüge muss ich hier noch aggressiver abspringen.» Simon Ammann wird es wissen, er hält seit dem 1. Januar 2010 mit 143,5 m den Schanzenrekord in der Olympiastadt von 1936.

Wie schon am Vortag in Oberstdorf liess das Wetter keinen reibungslosen Ablauf zu. Die Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen wurde nach 18 Springern neu gestartet werden. Wegen Nassschnee musste die Anlaufspur neu präpariert werden. Zu diesem Zeitpunkt lag Marco Grigoli mit 119 Metern auf Rang 6. Bei der Neuauflage sprang der Bündner nur noch 113 Meter weit, was ihm Rang 57 eintrug. Zur Teilnahme am Neujahrsspringen fehlten 10,5 Punkte - umgerechnet sechs Weitenmeter.

Ein Österreicher als Gegner

Der Tagessieg ging an den Slowenen Robert Kranjec, der 141,5 m in den Hang legte. Mit Thomas Morgenstern (3. mit 130,5 m) sprang noch ein zweiter Vorqualifizierter besser als Ammann. Von den Top Ten liess einzig der Weltcupleader Andreas Kofler (Ö) die Qualifikation aus. Der Tourneeführende Gregor Schlierenzauer wurde 13. Im K.o.-Duell bekommt es Ammann mit dem Österreicher Manuel Fettner zu tun.

si/fal

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