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Swiss-Ski-Spitze will drei WM-Medaillen

Am 25./26. Oktober startet in Sölden die alpine Saison. Die Schweizer haben bis dahin einige Probleme zu lösen.

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Am Abgabetag von Swiss-Ski werden die Skifahrer ausgerüstet: Lara Gut fasst ihr Material in Dübendorf ZH. (11. Oktober 2014)
Am Abgabetag von Swiss-Ski werden die Skifahrer ausgerüstet: Lara Gut fasst ihr Material in Dübendorf ZH. (11. Oktober 2014)
Steffen Schmidt, Keystone
Skispringer Simon Ammann mit seinen neuen Ausrüstungsgegenständen.
Skispringer Simon Ammann mit seinen neuen Ausrüstungsgegenständen.
Steffen Schmidt, Keystone
Biathletin Selina Gasparin mit ihrem Plastiksack.
Biathletin Selina Gasparin mit ihrem Plastiksack.
Steffen Schmidt, Keystone
Langläufer Dario Cologna betrachtet einen Schuh.
Langläufer Dario Cologna betrachtet einen Schuh.
Steffen Schmidt, Keystone
Auch Dominique Gisin ist natürlich mit von der Partie.
Auch Dominique Gisin ist natürlich mit von der Partie.
Steffen Schmidt, Keystone
Tags zuvor äusserte sich die Spitze des Schweizer Skiverbands in Dübendorf zu den Zielen der neuen Saison: Rudi Huber (l.), Direktor Ski Alpin Swiss-Ski, und Roland Imboden, Direktor Swiss-Ski stellen sich den Fragen der Journalisten. (10. Oktober 2014)
Tags zuvor äusserte sich die Spitze des Schweizer Skiverbands in Dübendorf zu den Zielen der neuen Saison: Rudi Huber (l.), Direktor Ski Alpin Swiss-Ski, und Roland Imboden, Direktor Swiss-Ski stellen sich den Fragen der Journalisten. (10. Oktober 2014)
Steffen Schmidt, Keystone
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Ungetrübte Zufriedenheit sieht anders aus. Gestern gaben die beiden Cheftrainer Thomas Stauffer (Männer) und Hans Flatscher (Frauen) Auskunft zur Weltcupsaison, die in zwei Wochen mit den beiden Riesenslaloms auf dem Gletscher ob Sölden (Ö) startet. Zwar erwarten alle den Winter mit dem Höhepunkt WM in Vail/Beaver Creek (USA) in den beiden ersten Februarwochen erwartungsfroh. Doch es gibt genügend Probleme. Kurz gesagt sind es bei den Männern team­interne Diskussionen, bei den Frauen ungewohnt viele schwere Verletzungen: ­Joana Hählen (Kreuzbandriss), Nadja ­Kamer-Inglin (Knorpelschaden) und ­Jasmina Suter (Sprunggelenk).

Flatscher hatte im Hinblick auf Sölden auf Jasmina Suter gesetzt. Immerhin hat er drei Fahrerinnen, die auf dem ­Rettenbachgletscher mit hohen Erwartungen an den Start gehen werden: Lara Gut, Dominique und Michelle Gisin. Da hat er mehr Glück als Stauffer. Gerade in Slalom und Riesenslalom wären hohe Erwartungen absurd. Zwar wollte weder Stauffer noch Alpindirektor Rudi Huber sagen, warum Stauffers Vorgänger Walter Hlebayna bereits nach einem Winter wieder ging. Aber es war zu ­erahnen: Die Dynamik innerhalb der Trainingsgruppen mag stimmen, «wir müssen aber endlich wieder ein Team werden», sagte Stauffer, «jeder muss 
das Ganze im Blick haben.» Diese aus­geprägte Ich-und-nur-meine-Fahrer-­Perspektive ist nicht neu.

Beat Feuz nicht in Sölden

Dazu sind Fragen nach dem Formstand der Langzeit-Sorgenkinder Beat Feuz und Carlo Janka unbeantwortet. Feuz wird in Sölden sicher fehlen, er konzentriert sich auf Super-G und Abfahrt. Janka, der sich nach dem Wechsel zu Rossignol mit der Materialabstimmung herumschlägt, wird sicher fahren, schon allein deshalb, weil er der einzige Schweizer in den Top 30 des Riesenslalom-Weltcups ist. Die Schulterverletzung, mit der Thomas Tumler seit gestern ausfällt, macht es nicht leichter.

Alpindirektor Huber sagte: «Bei dem ganzen Aufwand, den wir betreiben, muss insgesamt einfach mehr herausschauen.» Konkret sind das für ihn bei der WM drei Medaillen. Das wäre die gleiche Ausbeute wie in Sotschi.

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