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Und wieder rast Feuz aufs Podest

Beat Feuz verblüfft weiter und fährt in der Abfahrt von Garmisch auf Rang 3. Nur zwei Talente sind noch schneller als der Schweizer.

Was für eine Rückkehr: Beat Feuz klassiert sich auch in Garmisch in den Spitzenrängen. (Archiv)
Was für eine Rückkehr: Beat Feuz klassiert sich auch in Garmisch in den Spitzenrängen. (Archiv)
Keystone
Er wird in Deutschland nur von zwei Talenten aus Norwegen und Slowenien geschlagen. Dabei ist der Emmentaler lange Zeit verletzt gewesen. (30. Januar 2016)
Er wird in Deutschland nur von zwei Talenten aus Norwegen und Slowenien geschlagen. Dabei ist der Emmentaler lange Zeit verletzt gewesen. (30. Januar 2016)
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Carlo Janka ist glänzend unterweges. Ein schwerer Fehler in der Einfahrt zum Himmelreich bindet ihn jedoch weit zurück. Sonst hätte sich der Bündner sicher in den Top Ten klassiert. (30. Januar 2016)
Carlo Janka ist glänzend unterweges. Ein schwerer Fehler in der Einfahrt zum Himmelreich bindet ihn jedoch weit zurück. Sonst hätte sich der Bündner sicher in den Top Ten klassiert. (30. Januar 2016)
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Es ist unglaublich: Der lange Zeit verletzt gewesene Beat Feuz schaffte nach Kitzbühel auch in der Abfahrt von Garmisch den Sprung aufs Podest. Der knapp 29-jährige Emmentaler belegte Platz 3. Zum Sieg fehlten ihm 24 Hundertstelsekunden.

Man dürfe nun nicht erwarten, dass es ihm in jedem Rennen aufs Podium reiche, hatte Feuz vor dem Rennen gewarnt. Schliesslich bestritt der knapp 29-jährige in Garmisch erst das vierte Weltcuprennen nach seinem Achillessehnenriss, der ihn bis zum Wengener Wochenende von den Pisten fern gehalten hatte. Doch dann überraschte der Berner ein weiteres Mal alle – und fuhr zum 19. Mal in seiner Karriere aufs Podest.

Ein Norweger und ein Slowene überraschen

Um 24 Hunderstel nur verpasste Feuz den Sieg, der unerwartet an den Norweger Aleksander Kilde ging. Der erst 23-Jährige verhinderte eine noch grössere Überraschung, indem er mit Nummer 30 den vermeintlichen Sensationsmann Bostjan Kline noch abfing. Der Slowene hatte mit Nummer 3 eine Bestzeit vorgelegt, die nur noch von Kilde geschlagen wurde.

Kilde füllte mit seinem ersten Weltcupsieg die grosse Lücke, die Aksel Lund Svindal durch sein Saison-Out von Kitzbühel hinterlassen hat. Insgesamt realisierte Kilde den bereits 17. Erfolg eines Norwegers in diesem Winter. Der zweitplatzierte Kline hatte im Weltcup noch nie eine Top-10-Klassierung erreicht, doch sein Potential war bekannt. 2011 war Kline Junioren-Weltmeister sowohl in der Abfahrt als auch im Super-G.

Jankas Fehler

Die Abfahrt präsentierte sich gegenüber dem Training völlig verändert. Der gefrorene Frühlingsschnee machte die Unterlage hart, und zudem herrschte wie schon in der Vorwoche in Kitzbühel sehr schlichtes Licht. Die Fahrer konnten die Wellen kaum erkennen. Beat Feuz aber trotzte den schwierigen Bedingungen erneut bravourös.

Carlo Janka vergab in der Einfahrt zum Himmelreich eine weitere Spitzenklassierung. Der Bündner, 2010 Gewinner der Garmischer Abfahrt, lag an dieser Stelle absolut auf Kurs, doch dann verlor er nach einem Quersteller das ganze Tempo und landete ausserhalb der Top 20.

(SDA)

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