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Walchhofer siegt, Zurbriggen bester Schweizer

Michael Walchhofer hat den Weltcup-Super-G in Gröden überlegen gewonnen - und eine Sensation verhindert.

Eine Klasse für sich: Michael Walchhofer.
Eine Klasse für sich: Michael Walchhofer.
Keystone

Die Schweizer zeigten als Team eine kompakte Leistung. Allerdings fehlt den Fahrern von Cheftrainer Martin Rufener der Platz auf dem Podest. Angeführt wird die Equipe überraschend von Silvan Zurbriggen, der als Sechster sein zweitbestes Super-G-Ergebnis ablieferte. Besser klassiert war der Walliser einzig vor vier Jahren in Hinterstoder, wo er Vierter wurde. Carlo Janka wurde Achter, Didier Cuche, dem der Rücken nach dem in Val d'Isère eingefangenen Hexenschuss keine Probleme mehr bereitet, Elfter. Tobias Grünenfelder schaffte als 13. ebenfalls den Sprung unter die ersten 15.

Mit seinem überlegenen Sieg, seinem zweiten in diesem Winter nach jenem in der Abfahrt in Lake Louise, setzte Walchhofer seine erfolgreiche Abschiedstour fort. Der Salzburger wird Ende des WM-Winters zurücktreten. Auf der Saslong triumphierte der Routinier zum vierten Mal. 2004 hatte er schon einmal den Super-G für sich entschieden, 2007 und 2008 dominierte der 35-jährige Hotelier aus Zauchensee in der Abfahrt.

Erster Verfolger von Walchhofer war völlig unerwartet Stephan Keppler. Der Deutsche, der im Weltcup bisher zwei 8. Plätze als Bestergebnisse ausgewiesen hatte, verpasste den ersten Super-G-Sieg eines DSV-Athleten seit fast 20 Jahren um 67 Hundertstel. Als letzter Deutscher hatte in dieser Disziplin Markus Wasmeier im März 1991 in Lake Louise gewonnen.

si

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