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Warum Cologna ein Flachländer ist

Obschon der Bündner auf 1560 m lebt, profitierte er in der Vorbereitung auf seine Titelverteidigung im WM-Skiathlon nicht von einem Höheneffekt – im Gegensatz zum Mitfavoriten von heute, Petter Northug.

Gold im Visier: Cologna muss Northug schon vor der Zielgeraden abhängen, um ihn sicher zu bezwingen. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)
Gold im Visier: Cologna muss Northug schon vor der Zielgeraden abhängen, um ihn sicher zu bezwingen. Foto: Peter Klaunzer (Keystone)

«Mördarbacken» nennen die Schweden das Kernstück des WM-Skiathlons martialisch. Der Name umschreibt, was die Langläufer in diesem Loipenabschnitt in Falun fühlen: Schmerzen – in Form eines langen, harten Aufstiegs, der zumindest für eine Vorselektion gut sein sollte und damit wohl die Zahl an möglichen ­Siegesanwärtern minimiert. Die Besten haben sich in ihrer Vorbereitung natürlich mit dieser Schlüsselstelle auseinandergesetzt und sich für eine von zwei ­Varianten entschieden, wie sie diese Pièce de Résistance möglichst gut verkraften wollen: dank vieler Trainingstage in der Höhe – oder gerade keiner Trainings in der Höhe.

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