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«Wenn es hart ist, ist es gut»

Lara Gut startet nach einem schweisstreibenden Sommer am Samstag in Sölden in die Skisaison. Die sportliche Krise vom letzten Winter hat sie im Kraftraum verarbeitet und die Fahrtechnik auf der Piste infrage gestellt.

So gut gelaunt hat man Lara Gut in Gegenwart von Journalisten schon lange nicht mehr gesehen. «Ich hatte grossen Spass in den Trainings. Ich freue mich mega, dass der Winter jetzt schnell kommt», sagt Gut und strahlt grosse Zuversicht aus. «Diesen Sommer haben wir mehr Energie reingebracht, wir haben gesehen, was wir verbessern können.» Ernst wird sie nur, wenn sie auf die vergangene Saison angesprochen wird. Die Resultate waren ernüchternd: Nur sechsmal fuhr sie in die Top Ten, aufs Podest schaffte sie es nie. Reden will sie über diese Krise nicht, sagt aber trotzdem: «Ich hatte einen schwierigen Winter und es war nicht immer einfach, mit zwei Sekunden Rückstand ins Ziel zu fahren und euch Journalisten dann die Gründe dafür zu erklären.»

Es ist kein Geheimnis, dass Lara Gut irgendwann den Gesamtweltcup gewinnen will. Trotzdem verzichtet sie auf den Slalom, das Schwergewicht liegt auf den Speed-Disziplinen, wo sie in Zermatt intensiv an der Technik gefeilt hat, wie ihr Vater Pauli erklärt. «Wir wollten wieder auf die einfachen Elemente zurückkommen. Um Laras Technik zu verfeinern haben wir Übungen mit tiefer Geschwindigkeit gemacht.»

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