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«Wer gewinnt, wirkt netter»

Lara Gut tritt in St. Moritz als Führende im Gesamtweltcup an. Vor dem heutigen Super-G gibt sich die Tessinerin locker und entspannt.

Unbeschwertes Lachen vor den Heimrennen im Engadin: «Druck hat mich noch nie belastet», sagt die neue Seriensiegerin Lara Gut.
Unbeschwertes Lachen vor den Heimrennen im Engadin: «Druck hat mich noch nie belastet», sagt die neue Seriensiegerin Lara Gut.
Keystone

Es herrscht ein ziemlicher Trubel, als Lara Gut (22) an diesem Freitag in St. Moritz zur Pressekonferenz bittet. Nach dem erfolgreichen Abschneiden in Nordamerika, wo sie dem Auftaktsieg in Sölden drei weitere erste Plätze folgen liess, ist dies bei ihrer Rückkehr nach Europa auch nicht verwunderlich. Schliesslich erfolgen diese Rennen – heute ein Super-G, morgen ein Riesenslalom – quasi daheim, in St. Moritz, wo sie im Februar 2008 für Furore sorgte: Stürzend schlitterte sie in der Abfahrt ins Ziel und kam als Dritte erstmals auf ein Weltcuppodest. Lara Gut wirkt entspannt und auskunftsfreudig, die Erwartungshaltung vor den Heimrennen lässt sie scheinbar unbelastet. Sie sagt, dass es fatal wäre, von ihr nun an jedem Wochenende Siege zu erwarten: «Dafür muss ich noch weitere Schritte tun.»

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