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«Wir waren keine Einheit, es gab Missgunst»

Der neue Speedtrainer Reto Nydegger will bei den Schweizern Einstellungen ändern und den Zusammenhalt fördern. Er sagt: «Ich provoziere gerne.»

Kam mit der Erfahrung eines Aksel Svindals ins Schweizer Team. (Bild: freshfocus/Sven Thomann)
Kam mit der Erfahrung eines Aksel Svindals ins Schweizer Team. (Bild: freshfocus/Sven Thomann)

5 Rennen, 5 Podestplätze – Reto Nydegger ist der Start als Schweizer Speedtrainer geglückt. Der 45-jährige Berner kehrte im Frühling zu Swiss-Ski zurück, sechs Jahre zuvor hatte er den Verband Richtung Norwegen verlassen, weil er mit der Besetzung vakanter Trainerstellen nicht einverstanden gewesen war. In Norwegen betreute er Aksel Svindal, Kjetil Jansrud und Aleksander Kilde, feierte Olympiasiege, WM-Titel, Disziplinen-Siege. Nach dem Abgang von Andreas Evers, dem kommunikative Schwächen angelastet worden waren, kehrte Nydegger in die Heimat zurück. Carlo Janka, Evers lautester Kritiker, meint, die Zusammenarbeit funktioniere bestens, Beat Feuz spricht vom besseren Verhältnis unter den Trainern, das er registriert habe.

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