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Nur noch Dreiste lassen sich bei Dopingkontrollen erwischen

Der Sport spürt Betrüger immer ineffizienter auf, weil zu viele Organisationen an der Jagd beteiligt sind und sich gegenseitig lähmen.

MeinungChristian Brüngger
Dreifachsieg für Russlands Langläufer über 50 km Freistil 2014 in Sotschi: Wylegschanin, Legkow und Tschernousow. Legkow und Wylegschanin wurden danach gesperrt. Foto: Getty
Dreifachsieg für Russlands Langläufer über 50 km Freistil 2014 in Sotschi: Wylegschanin, Legkow und Tschernousow. Legkow und Wylegschanin wurden danach gesperrt. Foto: Getty

Thomas Bach ist ein fintenreicher Spitzensportfunktionär. Es liegt dem Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOK) im Blut. Immerhin war der Deutsche einst Fecht-Olympiasieger. Als stärkster Mann des wichtigsten Sportverbands aber hat sich der 63-Jährige verzockt: Denn im Vorfeld der Winterspiele von Pyeongchang, die in einer Woche beginnen, wird nicht über das neue Schneesportland Südkorea debattiert, sondern über ein Chaos im Dopingkampf.

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