Schweizer Tränen an Olympia

Bitteres Aus für Léa Sprunger und Petra Fontanive. Was lief schief? Sprunger erklärte ihre Niederlage später im TV-Interview.

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Für Léa Sprunger setzt es im Vorlauf über 400 m Hürden eine grosse Enttäuschung ab. Die 26-jährige Waadtländerin scheidet nach einem verpatzten Lauf ebenso wie Petra Fontanive aus. Als sie die Ziellinie überquert hatte, schlug Léa Sprunger die Hände vor das Gesicht.

Völlig aufgelöst erschien Sprunger danach zum SRF-Interview: «Ich bekam total Panik und wurde nervös, weil es zu Regnen begann und ich auf Bahn 1 starten musste. Beides bin ich nicht gewohnt. Ich war blockiert und habe alles falsch gemacht.»

Nach einem total verpatzten Lauf, den sie als Vierte beendete, blieb die Uhr bei 56,58 Sekunden stehen, womit die 26-jährige Waadtländerin ihre persönliche Bestzeit um mehr als 1,5 Sekunden verfehlte. Am Ende fehlten Sprunger drei Hundertstelsekunden, um in den Halbfinal der besten 24 einzuziehen.

(Video: SRF)

Fontanive scheitert ebenfalls

Sprunger sprach danach «vom schlechtesten Lauf ihres Lebens». Sie habe alles falsch gemacht. Die EM-Dritte von Amsterdam lief auf der für sie ungewohnten Bahn 1, zudem liess sie sich von der nach einem heftigen Regenguss nassen Bahn aus dem Konzept werfen. «Ich war mega passiv und habe den ganzen Lauf nicht in den Rhythmus gefunden.»

Ebenfalls gescheitert ist Petra Fontanive. Die Zürcherin blieb in 56,80 Sekunden 2/100 über ihrer Saisonbestzeit und schied als Sechste ihres Vorlaufs ebenfalls aus. «Ich bin enttäuscht», sagte Fontanive. Sie habe mehr von sich erwartet. «Ich wollte persönliche Bestzeit aufstellen.» Diese verfehlte die Läuferin des TV Unterstrass, die 29. wurde, um mehr als sieben Zehntelsekunden. (chk/si)

Erstellt: 16.08.2016, 04:01 Uhr

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