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Kommentar zur «Deville»-KontroverseSRF darf Satire nicht zur Meinungsmache verkommen lassen

Die jüngste Ausgabe von «Deville» machte Stimmung für die Konzernverantwortungsinitiative. Eine Woche vor der Abstimmung. Die Gegner der Initiative sind empört – zu Recht.

«Wenn der Lobbyist zweimal klingelt» – Late-Night-Host Dominic Deville als Lobbyist Glen in seiner jüngsten Sendung.
«Wenn der Lobbyist zweimal klingelt» – Late-Night-Host Dominic Deville als Lobbyist Glen in seiner jüngsten Sendung.
Foto: Screenshot

Die letzte Ausgabe der Satiresendung «Deville» hat sich fast ausschliesslich mit der Konzernverantwortungsinitiative beschäftigt. Und das eine Woche vor der Abstimmung. Ein Fall für starke Nerven angesichts der aufgeladenen Politstimmung.

Da gab es die Parodie eines Pornos, in der ein Glencore-Mitarbeiter – gespielt vom Host Dominic Deville – bei Bundesrat Cassis eine «grosse, dicke, harte Pipeline» verlegen will. Und noch viel mehr, mit dem die Late-Night-Crew penetrant deutlich machte, was ihre Meinung zur Initiative ist.

«Unterirdisch schlecht, unintelligent, humorlos, derb.»

SVP-Nationalrat Gregor Rutz über «Deville»

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