Zum Hauptinhalt springen

Kommentar zur «Deville»-KontroverseSRF-Ombudsstelle hat keine Lust auf ihre Arbeit

Wenige Tage vor der Abstimmung machte «Deville» Stimmung für die Konzerninitiative. Nach Beschwerden haben sich die Ombudsleute in einem fragwürdigen Gastbeitrag geäussert.

Bewegt die Gemüter: Die umstrittene «Deville»-Sendung zur Konzernverantwortungsinitiative.
Bewegt die Gemüter: Die umstrittene «Deville»-Sendung zur Konzernverantwortungsinitiative.
Foto: Screenshot/SRF

Von einem «journalistischen Vergehen» ist die Rede. Jetzt soll die UBI aktiv werden, die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen.

Die UBI kann als TV-Gericht gelten, weil sie rechtliche Befugnisse hat. Sie soll nun entscheiden, was für Satiresendungen im Schweizer Fernsehen erlaubt ist. Dies wünschen sich zumindest die beiden Vertreter der SRF-Ombudsstelle.

Anlass dafür ist die letzte «Deville»-Sendung vor dem Abstimmungswochenende, die noch immer Diskussionsstoff liefert. Und dies, obwohl die Konzernverantwortungsinitiative gescheitert ist, für die sich Host Dominic Deville und seine Crew starkgemacht hatten – mit einer Ausgabe ihrer Sendung zu den Zielen der Initiative.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.