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Männerbastion der Medizin wanktStarchirurg adieu – jetzt kommen die Frauen

Chirurginnen haben es schwer, weil ihre Vorgesetzten ihr Weiterkommen behindern. Doch es gibt Ausnahmen. Und die werden immer zahlreicher.

Drei junge Chirurginnen, die Karriere machen: Annina Büsser, Teresa Cereser und Natalie Kuchen (von links nach rechts).
Drei junge Chirurginnen, die Karriere machen: Annina Büsser, Teresa Cereser und Natalie Kuchen (von links nach rechts).
Foto: Anna-Tia Buss 

Es hört sich an wie aus einer anderen Zeit, was junge Chirurginnen über ihre Chefs erzählen, in vielen Spitälern ist es aber bis heute Realität.

Annina Büsser hat ihren Facharzttitel Chirurgie schon mit 32 geschafft, sie hatte bis dahin immer 100 Prozent gearbeitet. Dann gründete sie eine Familie und wollte mit reduziertem Pensum im gleichen Regionalspital weitermachen bis zum Schwerpunkttitel Viszeralchirurgie. Ihr Vorgesetzter erlaubte zwar die Teilzeit, doch er förderte die junge Frau nicht mehr. «Er sagte, diese Weiterbildung sei mit Teilzeit nicht vereinbar.»

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