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Arbeitsrecht in der PandemieStatt Homeoffice gabs eine Kündigung

Aus Angst vor einer Corona-Ansteckung weigert sich eine Angestellte wochenlang, im Büro zu arbeiten. Ihr Arbeitgeber entlässt sie. Wer steht im Recht? 6 Fragen und Antworten.

Zahlreiche Arbeitgebende haben während des Lockdown ihre Angestellten ins Homeoffice geschickt.
Zahlreiche Arbeitgebende haben während des Lockdown ihre Angestellten ins Homeoffice geschickt.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Als der Bundesrat im März die ausserordentliche Lage ausruft und das Arbeiten im Homeoffice empfiehlt, will auch Klaudia Bucher (Name geändert) davon profitieren. Die Angestellte eines mittelgrossen Berner Unternehmens bittet deshalb ihren Arbeitgeber, vorübergehend voll auf Homeoffice umstellen zu dürfen. Sie begründet ihr Vorhaben damit, dass sie eine Ansteckung auf jeden Fall vermeiden wolle, um ihren Lebenspartner nicht zu gefährden. Dieser gehört zu einer Risikogruppe. Bucher ist überzeugt, dass der Arbeitgeber ihr Vorhaben gutheisst, schliesslich hat sie schon vor der Pandemie einen Teil ihres Pensums von zu Hause aus geleistet. Das hat gut funktioniert.

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