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Eklat bei VersicherernAxa verlässt Verband wegen SVP-Positionen des Präsidenten

Im Austritt des grössten Versicherers widerspiegelt sich das Unbehagen über Rolf Dörigs öffentliche politische Stellungnahmen.

An seinen politischen Positionsbezügen scheiden sich die Geister: Rolf Dörig, Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbandes.
An seinen politischen Positionsbezügen scheiden sich die Geister: Rolf Dörig, Präsident des Schweizerischen Versicherungsverbandes.
Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Der Eklat ist perfekt: Die Axa Schweiz wird per Ende Jahr aus dem Schweizerischen Versicherungsverband (SVV) austreten. In einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung bestätigt der Versicherer sein Ende Mai beim Verband eingegangenes Kündigungsschreiben. Axa hatte sich damals noch vorbehalten, die Kündigung bis Ende Oktober zurückzuziehenje nach Verlauf und Ergebnis von Gesprächen mit SVV-Vertretern.

Der jetzt definitive Rückzug der Axa wird den Verband arg schwächen. Immerhin springt der hierzulande grösste Allbranchenversicherer abund damit auch der wichtigste Beitragszahler. Wohl wichtiger noch ist die Aussenwirkung: Der SVV wird künftig nicht mehr für die gesamte Versicherungswirtschaft sprechen, was seine Glaubwürdigkeit und vor allem sein Gewicht als Branchenlobby mindert.

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