Zum Hauptinhalt springen

Obergericht ZürichStreit um Parkbusse endet mit Freispruch

Ein verbaler Schlagabtausch wegen einer Parkbusse läuft aus dem Ruder. Die Zeche zahlt am Schluss der Beamte des polizeilichen Assistenzdienstes.

Das Obergericht musste sich mit einem «vergleichsweise geringfügigen Ereignis» befassen.
Das Obergericht musste sich mit einem «vergleichsweise geringfügigen Ereignis» befassen.
Bild: Reto Oeschger

Als der 38-jährige Betriebsökonom an jenem Dienstagabend im Oktober 2018 zu seinem an der Stadelhoferstrasse parkierten Audi zurückkehrte, war der 60-jährige Beamte des polizeilichen Assistenzdienstes gerade damit beschäftigt, eine Parkbusse von 40 Franken auszustellen. Laut Anklage weigerte sich der 38-Jährige, die Busse sofort vor Ort zu bezahlen oder seine Personalien anzugeben.

Dass es in der Folge zu einem Gerangel zwischen den beiden Männern kam, ist das Wenige, das unbestritten ist. Der Autofahrer soll den Beamten als «Hurensohn» beschimpft, seine Faust erhoben und ihm gedroht haben: «Du wirst das noch bereuen, ich werde es dir noch zeigen.» Während der Beamte die Streifenpolizei aufbot, weil er selber die Personalien nicht feststellen durfte, stieg der Ökonom ins Auto und fuhr davon.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.