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Massenproteste in WeissrusslandStur bis in den Untergang

Klammert sich an die Macht: Weissrusslands Staatschef Alexander Lukaschenko trat heute vor Arbeitern auf.

Lukaschenko geht auf Konfrontation

Videobotschaft von Tichanowskaja

Bereit zur politischen Führung in Weissrussland: Swetlana Tichanowskaja in einer Videobotschaft aus Litauen.

EU-Sondergipfel am Mittwoch

1 Kommentar
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    Thomas Meier

    Die Frage ist immer noch, wie sich Russland verhält. Wie lange hält Moskau die schützende Hand über diesen Despoten?

    Putin hat ein Interesse, das Lukaschenko an der Macht bleibt. Denn kein anderer Staatschef ist ihm so treu verbunden. Bei Neuwahlen läuft der Kreml-Chef Gefahr, das der neue Machthaber andere Interessen vertritt als in Moskau lieb sein kann. Ein absolutes Worst-Case-Szenario wäre, wenn sich eine neue Regierung Richtung Brüssel zubewegt. Der russische Einflussbereich würde massiv schwinden.

    Das will Putin mit allen Mitteln verhindern.

    Die Frage ist nur, ob auch bereit ist das Militär einzusetzen.

    Denn Putin will sein Land zu einer Grossmacht formen - dazu ist er allerdings auf Belarus angewiesen.

    Ein weiterer Bürgerkrieg wie in der Ukraine kann er sich definitiv nicht leisten.

    Die Demonstranten entscheiden auch indirekt über das Schicksal Putins.

    Es könnte noch schlimmer kommen: Die Demonstrationen könnten sich auf Russland ausbreiten und zu einem Flächenbrand entwickeln.

    Denn auch die Russen haben (zurecht) Sehnsucht nach der Demokratie.