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Nach Militärputsch in BurmaSuu Kyi wegen Anstiftung zum Aufruhr angeklagt

Die Vorgänge in Burma und die Verhaftung von Aung San Suu Kyi führen im Land zu grossen, mittlerweile blutigen Protesten.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit

AFP/fal

7 Kommentare
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    Jörg Keller

    Wo sich die Autokraten herausgefordert sehen (wenn etwa aus der Bevölkerung Gruppen in signifikanter Grösse für mehr Meinungsäusserung oder die Bewahrung ihrer Demokratie auf die Strassen gehen), da befällt sie schnell mal die Furcht und sie greifen zu Repression. Ob die Regime eher einer linken oder rechten Ideologie zugetan sind, spielt dabei kaum eine Rolle: Die einen werden eher von China und Russland gedeckt, die anderen von den westlichen VETO-Mächten im UN-Sicherheitsrat.

    Und wir anderen... in "weniger bedeutenden" Staaten tun meist so, als ob uns das nicht wirklich etwas anginge...und gehen unseren Geschäfte nach in China, Russland, Saudi Arabien, Ägypten, Venezuela, Cuba, Türkei, Weissrussland,... und Myanmar

    Ob man uns daraus einen Strick drehen kann? Weil wir nicht offener für Demokratie und Menschenrechte einstehen und Solidarität mit unterdrückten Völkern zeigen? Eine einfache und umfassend gültige Antwort mit JA/Nein gibt es darauf vielleicht nicht. Aber, es zeigt, dass auch wir - sobald wir von solchen Unterdrückungen wissen - in einen Gewissenskonflikt geraten.

    Im Rückblick auf den 2. Weltkrieg kennt die Schweiz dieses Dilemma sogar ganz besonders gut. Dabei zeigt sich allerdings auch immer wieder, dass man oft weit mehr tun kann... als von unserer politischen Exekutive behauptet wird. Der St. Galler Kommandant Paul Grüninger steht hierfür als Vorbild... auch wenn er zeitlebens dafür zahlen musste.