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Corona-Auflagen im FlugverkehrSwiss schickt Notruf an den Bundesrat

Die Swiss krebst mit einem Minimalflugplan durch die Corona-Krise. Weil das so nicht mehr lange gutgeht, schlägt sie jetzt ganz oben Alarm.

Gegroundet: Die Swiss-Maschinen sind aktuell deutlich öfter am Boden als in der Luft.
Gegroundet: Die Swiss-Maschinen sind aktuell deutlich öfter am Boden als in der Luft.
Foto: Christian Beutler (Keystone)

Wenn Dieter Vranckx diese Woche auf seine ersten gut 50 Tage als neuer Swiss-CEO zurückschaut und diesen etwas Positives abgewinnen will, könnte eine Erkenntnis sein: Es kann nur besser werden. Zweite und dritte Welle, Mutanten, Test- und Quarantänepflichten allenthalben – die Airline deckt seit Wochen nur noch um die 10 Prozent des Vorjahresflugplans ab. Sie verbrennt damit mehr Geld, als selbst die Pessimisten in ihren Reihen vor ein paar Monaten befürchtet hatten.

Diesem Problem hat die Swiss-Spitze um Vranckx vor wenigen Tagen in einem Brief Ausdruck verliehen, den sie an mehrere Bundesräte persönlich adressiert hat. Mehrere unabhängige Quellen aus dem Bundeshaus und mit Zugang zur Swiss-Geschäftsleitung haben dementsprechende Recherchen dieser Zeitung bestätigt. Die Medienstellen mehrerer Departemente bestätigten dagegen das Eintreffen des Briefs.

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