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Unrealistische FlugplanungSwiss streicht für April 9200 Flüge – Zehntausende Passagiere betroffen

Der Sommerflugplan entsprach bis vor wenigen Tagen noch fast jenem von 2019 – als hätte es nie eine Pandemie gegeben. Kunden, die eine Reise gebucht hatten, müssen jetzt umdisponieren.

Bei vielen angebotenen Swiss-Flügen war klar, dass sie nicht durchgeführt werden würden.
Bei vielen angebotenen Swiss-Flügen war klar, dass sie nicht durchgeführt werden würden.
Foto: Urs Jaudas

Noch nie waren die Sommerferien so wichtig für die Swiss wie 2021: Weil das Geschäftsreisesegment auch dieses Jahr lahmen dürfte, setzt die Fluggesellschaft verstärkt auf Touristen. Sie hofft, dank ihnen im dritten Quartal zwei Drittel der Kapazität von 2019 profitabel anbieten zu können, wie sie am Donnerstag mitgeteilt hat. Voraussetzung dafür ist, dass bis dann weite Teile der Bevölkerung durchgeimpft wurden und Reiserestriktionen und Fallzahlen gefallen sind – und dass die Menschen das Fernweh packt.

Bis dahin aber dürfte sich die Fluglinie weiterhin schwertun: Für April, Mai und Juni rechnet sie damit, nur ein gutes Drittel ihres ursprünglichen Programms anbieten zu können. Im April bietet sie zum jetzigen Stand sogar nur ein gutes Viertel an.

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