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Corona-Krise in Argentinien Tango tanzt sie nur noch in ihrer Stube

Das Leben von Corina Herrera ist der Tango, der in Argentinien so oft half, Krisen durchzustehen – Porträt eines Landes, in dem auch altbewährte Mittel gegen Pandemie und Wirtschaftskrise nichts mehr helfen.

«Tango und Abstand halten – wie soll das gehen?»: Es gibt jetzt keinen Rhythmus mehr, dem man folgen kann. (Symbolbild)
«Tango und Abstand halten – wie soll das gehen?»: Es gibt jetzt keinen Rhythmus mehr, dem man folgen kann. (Symbolbild)
Foto: Matias Baglietto (Reuters) 

Dort, wo früher ihr Tanzstudio war, hat Corina Herrera noch einen Koffer stehen, schwarz und abgewetzt. Es gab Zeiten, in denen war sie ein Drittel des Jahres unterwegs, sie flog von Buenos Aires nach Italien, in die USA, nach Korea, sogar in Kasachstan war sie. «Schon verrückt, wo man überall Tango tanzt», sagt sie. Was für ein Satz in diesen Zeiten von Corona.

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