Video-Interview mit Christoph Blocher

Im Video-Interview mit Tagesanzeiger.ch/Newsnet nimmt Christoph Blocher Stellung zu seiner Rückkehr ins Parlament, seine Gesundheit und die Reaktion von Ehefrau Silvia.

Fühlt sich mit 70 Jahren noch genug fit für die Politik: Christoph Blocher.
Video: Video (Matthias Chapman)

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An einer Pressekonferenz in Bern geisselte die SVP-Spitze zuerst die Politik des amtierenden Ständerats, um danach die Kandidaturen von Christoph Blocher, Toni Brunner, Caspar Baader und Jean-Francois Rime bekannt zu geben. Gegenüber Tagesanzeiger.ch/Newsnet äussert sich Blocher zu seinen Ambitionen (siehe Video oben).

Zuvor hatte Blocher mit einer Schmährede an die Adresse der kleinen Kammer seinen Wahlkampf im Kanton Zürich lanciert. Die Konkurrenz ist allerdings hart: Mit Verena Diener (GLP) und Felix Gutzwiller (FDP) tritt er gegen zwei Bisherige an.

Das EU-Thema hochhalten

In der kommenden Legislatur werde die «EU-freundliche Classe politique die Schweiz unter Druck setzen», sagte Blocher an der Medienkonferenz. Damit die Schweiz nicht durch die Hintertüre in die EU geführt werde, brauche es «alle Kräfte im Kampf für die Unabhängigkeit der Schweiz. Junge, Alte, Entscheidungsfreudige, Besonnene, neue und erfahrene Kräfte».

«Die grösste Partei muss antreten, das ist selbstverständlich.» In Anbetracht der Aufgaben, die anstünden, sei er bereit, im Kanton Zürich für eine Wahl in den National- und den Ständerat anzutreten.

Brunner tritt in St. Gallen an

Auch SVP-Präsident Toni Brunner stellt sich als Kandidat für die Ständeratswahlen zur Verfügung, um den Sitz für den Kanton St. Gallen zu erobern. Gleiches gilt für SVP-Fraktionschef Caspar Baader (BL). Auch er ist zum Kandidieren bereit, wenn dies seine Kantonalpartei wünscht.

Erstellt: 07.04.2011, 22:15 Uhr

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