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Bildstrecke: Der erste Schnee

Schneefälle sorgen mitten im Ferienverkehr für ein Chaos auf den Strassen. Vor dem Gotthardtunnel hat sich ein kilometerlanger Stau gebildet. Die Schneefallgrenze könnte bis auf 900 Meter sinken.

Eine weisse Schneedecke: 65 Zentimeter Neuschnee in Camana (Graubünden)
Eine weisse Schneedecke: 65 Zentimeter Neuschnee in Camana (Graubünden)
Leserreporter
Der Kampf gegen die Massen: Ein Schneepflug räumt die schneebedeckte Fahrbahn in Goeschenen. (9. Oktober 2011)
Der Kampf gegen die Massen: Ein Schneepflug räumt die schneebedeckte Fahrbahn in Goeschenen. (9. Oktober 2011)
Keystone
Achtung Schleudergefahr: Ein Auto unterwegs auf rutschiger Strasse auf der Fahrt nach Arosa. (8. Oktober 2011)
Achtung Schleudergefahr: Ein Auto unterwegs auf rutschiger Strasse auf der Fahrt nach Arosa. (8. Oktober 2011)
Keystone
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Nach dem Wintereinbruch in den Bergen sind zahlreiche der Hauptpässe wegen Schnees gesperrt. Das wirkt sich auch auf den Verkehr am Gotthardtunnel aus: Heute morgen bildete sich ein 11 Kilometer langer Stau Richtung Süden.

Die Wartezeit vor dem Gotthardtunnelportal im Norden betrug am Samstagmittag rund 2 Stunden und 15 Minuten, wie der Website des Touring Clubs Schweiz (TCS) zu entnehmen war. Ein Ausweichen war für die Reisenden kaum möglich: Wie viele andere Pässe ist auch der Gotthardpass gesperrt.

Wartezeit vor dem Vereina-Tunnel

Nach dem Wintereinbruch sind in den Bergen zahlreiche Strassen verschneit, mehrere der Hauptpässe sind bereits gesperrt. Nicht befahrbar sind laut der TCS-Website auch die Pässe Flüela, Furka, Grimsel, Grosser Sankt-Bernhard, Klausen, Nufenen, Oberalp und Susten.

Der Schnee beeinträchtigt auch den Verkehr in Graubünden: Beim Autoverlad Vereina vom Prättigau ins Engadin müssen Reisende mit einer Wartezeit von einer Stunde rechnen. Die Polizei empfiehlt den Autofahrern, Schneeketten zu montieren.

Schnee im Norden, Sonne im Süden

Für das gesteigerte Verkehrsaufkommen sorgten die Herbstferien. Überall ausser in den vier Kantonen Freiburg, Waadt, Genf und Tessin sind derzeit Schulferien. Viele Sonnenhungrige dürften aber auch wegen Kälte, Nässe und Schnee auf der Alpennordseite in den Süden entflohen sein. Während im Norden die Temperaturen deutlich unter 10 Grad lagen, erreichten sie im Tessin laut Meteo Schweiz fast 17 Grad.

Die Schneefallgrenze sank in der Nacht auf Freitag auf rund 1200 Meter. Bis heute Abend erwartet das Schnee- und Lawinenforschungsinstitut Davos (SLF) am Alpennordhang und in Nordbünden bis zu 30 Zentimeter Neuschnee oberhalb von 2000 Metern. Die Schneefallgrenze könnte bis auf 900 Meter sinken.

Begleitet wird der Kälteeinbruch von einem stürmischen Wind. So wurden die Luftseilbahnen auf den Pilatus und das Stanserhorn in der Zentralschweiz geschlossen, wie aus einer SBB-Bahnverkehrsinformation hervorgeht.

SDA/miw

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