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Bildstrecke: Die Grosse Depression

Austeritätspolitik, Protektionismus und Nationalismus sind auf dem Vormarsch. Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) warnt vor einer Wiederholung der Grossen Depression.

Hungrige Schlangen: Männer stehen an für ein kostenloses Essen in New York...
Hungrige Schlangen: Männer stehen an für ein kostenloses Essen in New York...
Keystone
...und im Lager des Civilian Conservation Corps (CCC) im Fort Slocum in New Rochelle. Neun Jahre lang arbeiteten 3'463'766 Freiwillige unter Anleitung von Reserve-Offizieren der US Army an der öffentlichen Infrastruktur. (9. April 1933)
...und im Lager des Civilian Conservation Corps (CCC) im Fort Slocum in New Rochelle. Neun Jahre lang arbeiteten 3'463'766 Freiwillige unter Anleitung von Reserve-Offizieren der US Army an der öffentlichen Infrastruktur. (9. April 1933)
Keystone
Franklin D. Roosevelt wendet sich an die Nation. Der Preis für die Erhaltung der Zivilisation sei «harte Arbeit, Sorgen und Blut», sagt der US-Präsident im Weissen Haus. (28. April 1942)
Franklin D. Roosevelt wendet sich an die Nation. Der Preis für die Erhaltung der Zivilisation sei «harte Arbeit, Sorgen und Blut», sagt der US-Präsident im Weissen Haus. (28. April 1942)
Keystone
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IWF-Direktorin Christine Lagarde ist nicht die Einzige, die von einer Wiederholung der Grossen Depression der 1930er-Jahre warnt. Die OECD, der Macro-Thinktank der reichen Industriestaaten, hat vor ein paar Tagen ebenfalls eine sehr düstere Prognose abgegeben: «Wir machen uns Sorgen, dass die Politiker die Dringlichkeit der Situation nicht erkennen und deshalb die realen und wachsenden Risiken der Weltwirtschaft nicht entschlossen genug angehen», warnt Pier Carlo Padoan, Chefökonom der OECD. Auch die volkswirtschaftlichen Vordenker der führenden Banker sind pessimistisch. So prophezeit Jan Hatzius, Chefökonom von Goldman Sachs, ein «unterdurchschnittliches Wachstum der entwickelten Industrieländer bis weit ins Jahr 2013». Allgemein wird für nächstes Jahr ein Wachstum der Weltwirtschaft von rund drei Prozent erwartet. Doch dieses Wachstum ist bescheiden – in guten Jahren wächst sie zwischen vier und fünf Prozent – und zweitens sehr ungleich verteilt.

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