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Bildstrecke: Die Grosse Depression

Austeritätspolitik, Protektionismus und Nationalismus sind auf dem Vormarsch. Die Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF) warnt vor einer Wiederholung der Grossen Depression.

Philipp Löpfe
Hungrige Schlangen: Männer stehen an für ein kostenloses Essen in New York...
Hungrige Schlangen: Männer stehen an für ein kostenloses Essen in New York...
Keystone
Frauen und Kinder zuerst: Blick in die Suppenküche von Pfarrer John H. Evans, die er im Namen der New Hope Mission während der Grossen Depression eröffnete.
Frauen und Kinder zuerst: Blick in die Suppenküche von Pfarrer John H. Evans, die er im Namen der New Hope Mission während der Grossen Depression eröffnete.
Keystone
«We do our part»: Eleanor Roosevelt (r.) montiert ein Schild der National Recovery Administration (NRA) in New York. Die von US-Präsident Franklin D. Roosevelt ins Leben gerufene Bürokratie zur Bekämpfung der Weltwirtschaftskrise ist Teil des New Deal. (13. Juli 1933)
«We do our part»: Eleanor Roosevelt (r.) montiert ein Schild der National Recovery Administration (NRA) in New York. Die von US-Präsident Franklin D. Roosevelt ins Leben gerufene Bürokratie zur Bekämpfung der Weltwirtschaftskrise ist Teil des New Deal. (13. Juli 1933)
Keystone
Eine Viertelmillion Menschen unterstützt die NRA mit einer Demonstration auf der Fifth Avenue in New York. (13. September 1933)
Eine Viertelmillion Menschen unterstützt die NRA mit einer Demonstration auf der Fifth Avenue in New York. (13. September 1933)
Keystone
Plötzlich Bauer: Familien aus Minnesota, Michigan und Wisconsin lassen sich im Matanuska River Valley in Alaska nieder, ...
Plötzlich Bauer: Familien aus Minnesota, Michigan und Wisconsin lassen sich im Matanuska River Valley in Alaska nieder, ...
Keystone
...wo sie sich mit Landwirtschaft über Wasser halten.
...wo sie sich mit Landwirtschaft über Wasser halten.
Keystone
Mit Sternen und Streifen: Arbeiter von General Motors in Flint, Michigan, gehen auf die Barrikaden. (12. Februar 1937)
Mit Sternen und Streifen: Arbeiter von General Motors in Flint, Michigan, gehen auf die Barrikaden. (12. Februar 1937)
Keystone
Die Bundesbehörde Works Progress Administration (WPA) stellt Arbeiter und Handwerker ein. Unter der Leitung der WPA entstehen mehr als eine Million Strassenkilometer und Zehntausende Brücken – im Bild eine Baustelle in Perth Amboy –, zudem zahlreiche Flugplätze und Wohnhäuser.
Die Bundesbehörde Works Progress Administration (WPA) stellt Arbeiter und Handwerker ein. Unter der Leitung der WPA entstehen mehr als eine Million Strassenkilometer und Zehntausende Brücken – im Bild eine Baustelle in Perth Amboy –, zudem zahlreiche Flugplätze und Wohnhäuser.
Keystone
Frauen arbeiten im Newport Canning Project, eines von der WPA ins Leben gerufenen Programms. (17. Mai 1939)
Frauen arbeiten im Newport Canning Project, eines von der WPA ins Leben gerufenen Programms. (17. Mai 1939)
Keystone
Jeep-Arbeiterinnen in der Fabrik Willys-Overland Motors in Toledo, Ohio. (2. Dezember 1941)
Jeep-Arbeiterinnen in der Fabrik Willys-Overland Motors in Toledo, Ohio. (2. Dezember 1941)
Keystone
Hauptsache Arbeit: Fünf von rund 9 Millionen WPA-Beschäftigten bauen ein Haus. (23. April 1943)
Hauptsache Arbeit: Fünf von rund 9 Millionen WPA-Beschäftigten bauen ein Haus. (23. April 1943)
Keystone
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IWF-Direktorin Christine Lagarde ist nicht die Einzige, die von einer Wiederholung der Grossen Depression der 1930er-Jahre warnt. Die OECD, der Macro-Thinktank der reichen Industriestaaten, hat vor ein paar Tagen ebenfalls eine sehr düstere Prognose abgegeben: «Wir machen uns Sorgen, dass die Politiker die Dringlichkeit der Situation nicht erkennen und deshalb die realen und wachsenden Risiken der Weltwirtschaft nicht entschlossen genug angehen», warnt Pier Carlo Padoan, Chefökonom der OECD. Auch die volkswirtschaftlichen Vordenker der führenden Banker sind pessimistisch. So prophezeit Jan Hatzius, Chefökonom von Goldman Sachs, ein «unterdurchschnittliches Wachstum der entwickelten Industrieländer bis weit ins Jahr 2013». Allgemein wird für nächstes Jahr ein Wachstum der Weltwirtschaft von rund drei Prozent erwartet. Doch dieses Wachstum ist bescheiden – in guten Jahren wächst sie zwischen vier und fünf Prozent – und zweitens sehr ungleich verteilt.

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