Zum Hauptinhalt springen

Frage des Tages: Punktabzug für Sion gerechtfertigt?

Der Schweizerische Fussballverband bestraft den FC Sion für den Einsatz von nicht spielberechtigten Spielern mit dem Abzug von 36 Punkten. Was meinen Sie zum Entscheid? Stimmen Sie am Ende des Artikels ab!

Das ging ins Auge: Christian Constantin muss die Rückrunde der Super League mit dem FC Sion wohl als Tabellenletzter in Angriff nehmen.
Das ging ins Auge: Christian Constantin muss die Rückrunde der Super League mit dem FC Sion wohl als Tabellenletzter in Angriff nehmen.
Keystone

Der SFV fasst den FC Sion hart an Am Mittag orientierte der Schweizerische Fussballverband in Muri bei Bern über den leidigen «Fall Sion». Der SFV greift nach dem Ultimatum der Fifa hart durch - und befreit sich damit aus dem Würgegriff der Fifa. Aufgrund der Forderungen und der angedrohten Konsequenzen, die unter anderem den Champions-League-Achtelfinal des FC Basel gegen Bayern München gefährdet hätten, war nichts anderes erwartet wo

Suspendierung des SFV vom Tisch

Die vom Weltverband angedrohte Suspendierung des SFV ist nun vom Tisch, womit internationalen Testspielen der Klubs und der Nationalmannschaft (am 29. Februar gegen Argentinien) nichts mehr im Weg steht.

Sion werden für jedes Meisterschafts- und Cup-Spiel, in dem einer der sechs Neuzugänge zum Einsatz gekommen ist, drei Punkte abgezogen. Die Resultate der entsprechenden Partien bleiben unangetastet. Das bedeutet auch, dass Titelverteidiger Sion im Cup verbleibt. Bei Umwandlungen in Forfait-Niederlagen wäre das nicht der Fall gewesen und hätten sich in der Tabelle der Axpo Super League weitere Verschiebungen ergeben.

In der Meisterschaft ist Sion mit sechzehn Punkten Rückstand auf den Vorletzten Lausanne das neue Schlusslicht. Dass die Zukunft von Neuchâtel Xamax äusserst ungewiss ist, entschärft die Gefahr eines direkten Abstiegs des Cupsiegers.

Der FC Sion hat die Möglichkeit, das Urteil an das Internationale Sportgericht in Lausanne weiterzuziehen, was der streitbare und -lustige Präsident Christian Constantin wohl auch tun wird.

Die Spielberechtigung der sechs Spieler ist weiterhin Gegenstand von Protesten und Einsprachen verschiedener Klubs, welche von der Disziplinarkommission der Liga am 8. Dezember abgelehnt wurden. Die unterlegenen Klubs (Lausanne, Luzern und Thun) haben diesen Entscheid mittlerweile beim Internationalen Sportgericht angefochten. Dessen Entscheid und der Beschluss des Zentralvorstandes sind absolut unabhängig voneinander. Es ist also denkbar, dass das Sportgericht den Entscheid des SFV umstösst und doch noch Forfaits verhängt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch