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Frage des Tages: Sind Sie für feste Buchpreise?

Soll die Buchpreisbindung gesetzlich verankert werden? Darüber wird am 11. März in der Schweiz abgestimmt. Welche Meinung vertreten Sie? Stimmen Sie am Ende des Artikels ab!

Claudia Blumer
«Bei einem Text, der so missverstanden werden kann, hätten due Mitarbeiter des Bundesrats eingreifen und informieren müssen»: Nationalrätin Ursula Haller (r.), Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann.
«Bei einem Text, der so missverstanden werden kann, hätten due Mitarbeiter des Bundesrats eingreifen und informieren müssen»: Nationalrätin Ursula Haller (r.), Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann.
Keystone

Eine Mehrheit des Parlaments hat sich bei der Buchpreisbindung geirrt. Befürworter der Vorlage fühlen sich hintergangen. Doch sie waren selber zu wenig achtsam.

Der Teufel liegt im Detail. «Dieses Gesetz regelt die Preise von Büchern, die gewerbsmässig in die Schweiz eingeführt werden», heisst es im Bundesgesetz über die Buchpreisbindung. Die Wörter «gewerbsmässig» und «eingeführt» erweisen sich für die Befürworter der Buchpreisbindung als Stolpersteine. Damit untersteht nur der gewerbsmässige Import von Büchern der Preisbindung, nicht aber der Online-Kauf im Ausland für den privaten Gebrauch. Die Befürworter der Buchpreisbindung hätten dem so nie zugestimmt, wenn sie sich der Tragweite des Wortlauts bewusst gewesen wären.

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