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Video: Landesweite Fahndung

Der gemeingefährliche Straftäter, der gestern aus der Basler Uni- Psychiatrie ausgebrochen war, ist weiterhin auf der Flucht. Die Fahndung läuft – jedoch auf kleiner Stufe.

Über den Sicherheitszaun geklettert: Universitäre psychiatrische Klinik in Basel. (Archivbild)

Die Hintergründe der Flucht sind auch heute noch unklar. Die Polizei- und Militärdirektion des Kantons Bern und die Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel (UPK) stellen jedoch Informationen dazu an einer Medienkonferenz am Nachmittag in Basel in Aussicht.

Eine Grossfahndung war nach der Flucht des Delinquenten aus der geschlossenen Abteilung der UPK nicht ausgelöst worden. Es laufe eine ganz normale Ripol-Fahndung, sagte ein Sprecher der Sicherheitsdirektion Basel-Stadt auf Anfrage.

Das heisst, der Mann ist im Fahndungssysten Ripol ausgeschrieben, und im ganzen Land halten nun Polizisten und Grenzwächter die Augen offen. Auf der Website «www.swisspolice.ch», die der Kommunikation zwischen Polizei und Bevölkerung dient, wird dagegen nicht mit Namen und Bild nach dem Mann gefahndet.

Keine Gefahr für Öffentlichkeit

Zur Identität des Gesuchten gab die bernische Polizei- und Militärdirektion auch am Freitag keine Auskunft. Er sei aber nach wie vor überzeugt, dass von dem Mann keine Gefährdung der Öffentlichkeit ausgehe, sagte Christian Margot, Chef der Abteilung für Straf- und Massnahmenvollzug des Kantons Bern am Freitag zur sda.

Der Straftäter war 2007 zu einer stationären therapeutischen Massnahme verurteilt worden. Laut Margot erwies sich der Mann als behandelbar, und die Gemeingefährlichkeit sei heute nicht mehr im gleichen Ausmass gegeben wie beim Antritt der Massnahme.

SDA/bru

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