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Aufruhr an Zürich HochschulenTausende Studierende müssen in den Prüfungssaal

Mehrere Fakultäten der Universität Zürich und der ETH setzen auf Präsenz bei den Semesterprüfungen. Studierende bezeichnen die Massnahme als «asozial».

An ETH und UZH finden dieses Semester trotz Pandemie Präsenzprüfungen statt.
An ETH und UZH finden dieses Semester trotz Pandemie Präsenzprüfungen statt.
Foto: Alexandra Wey/Keystone

Auf dem Campus der Universität Zürich (UZH) herrscht derzeit Unruhe. Anders als üblich äussert sich diese nicht zwischen Mensa und Vorlesungssaal, sondern in den Foren und Chats des virtuellen Raums. «Bei uns melden sich zurzeit viele beunruhigte Studentinnen und Studenten», sagt Pio Steiner, Präsident des Studierendenvereins (VSUZH).

Die Beunruhigung fällt mitten in die Prüfungsphase und trägt einen Namen: Präsenzprüfung. Die meisten Semesterprüfungen der rund 27000 Studierenden werden inzwischen online durchgeführt. Die Ausnahme bilden die Medizinische, die Vetsuisse- und die Mathematisch-naturwissenschaftliche Fakultät (MNF). Die Fakultätsleitungen bestehen darauf, dass die Prüfungen vor Ort durchgeführt werden. Allein die MNF zählt rund 4’600 Studierende.

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